LAHN-PARTY OHNE HAPPY END

Rund 80 Phoenix-Fans sorgen für tolle Stimmung in der Osthalle / Kein Dreier im letzten Viertel / Mann und Castlin markieren gemeinsam 45 Punkte

Phoenix musste beim Gastspiel an der Lahn sowohl ohne die beiden Doppellizenzler Sven Cikara und Jordan Iloanya, aber vor allem auch ohne Bjarne Kraushaar auskommen. Der Aufbau hatte sich im Training eine Fußverletzung zugezogen und musste das Spiel in Zivilkleidung von der Bank aus verfolgen – eingehende Untersuchungen erfolgen im Lauf der kommenden Woche.


Chris Harris (HC Phoenix Hagen):
„Das war heute eine sehr emotionsgeladene Partie, in der beide Mannschaften mit unterschiedlichen Widrigkeiten zu kämpfen hatten. Gratulation an Gießen, die ein starkes letztes Viertel gespielt haben, mit einem Nico Brauner, dessen Dreier uns direkt ins Herz getroffen hat. Hinten raus hat uns sicherlich etwas die Kraft gefehlt, was sich dann auch in verworfenen Freiwürfen oder zu kurzen Dreiern gezeigt hat.“

JobStairs GIESSEN 46ers – Phoenix Hagen  91:89 (15:30 | 28:23 | 27:24 | 21:12)


Phoenix Hagen:
Murphy (2, 9 Assists), Kessen (6, 6 Rebounds), Omuvwie (14/1 Dreier), Vaara, Mann (24, 4), Uhlemann (8/2), Castlin (21/3), Bank (7/1), Krause (7/1)

JobStairs GIESSEN 46ers:
Barnes (19/3), Heyne (dnp), Brauner (19/2), Döntgens (dnp), Begue (dnp), Fundic (14, 16 Rebounds), Figge (9), Kahl, Cvorovic (13), Martin (14/4), Strangmeyer, Nyama (3/1)


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Hagen erwischte den deutlich besseren Start und setzte sich aufgrund hoher Trefferquote aus dem Feld schnell zweistellig ab (15:30, 10. Minute). Der Vorsprung wuchs auf zwischenzeitlich 19 Zähler an, jedoch konnte Gießen die Differenz bis zur Pause bereits etwas abtragen (43:53, 20. Minute). Nach dem Seitenwechsel erhöhten die Mittelhessen nochmals den Druck und nutzten vor allem in Brettnähe die Tatsache, dass Marcel Kessen früh sein viertes Foul bekam und sich in der Zone zurücknehmen musste. Dafür hielt Ex-46er Tim Uhlemann an alter Wirkungsstätte mit zwei Dreiern direkt hintereinander dagegen und sorgte so dafür, dass Phoenix weiter in Front blieb (70:77, 30. Minute). Im letzten Viertel machte sich die kurze Hagener Rotation bemerkbar – vor allem bei der Länge der Würfe. So fand keiner der sechs im finalen Abschnitt auf den Weg gebrachten Dreier sein Ziel, dafür versenkte Gießen jeden zweiten Wurf aus der Distanz (5/10). So war es an Nico Brauner, mit 3,5 Sekunden verbleibender Restspielzeit von „Downtown“ zum Endstand einzunetzen.

  • Hagen traf im ersten Viertel sechs von neun, im letzten keinen von sechs Dreierversuchen. Schlussendlich stand für Phoenix eine Quote von 42,9 Prozent zu Buche (12/28)
  • Grayson Murphy stellte mit neun Assists eine neue persönliche Bestmarke auf.
  • JJ Mann markierte mit 24 Punkten ebenfalls eine persönliche Saisonbestleistung.
  • Zum dritten Mal im fünften Spiel legte Kyle Castlin über 20 Punkte auf.
Bilanz vs. Gießen (seit 2017)


Siege:                  –
Niederlagen:        1
in Hagen:              –
in Gießen:             0 – 1