Mittwoch(t): Stark auf dem Court – stark für die Zukunft

(von Leni Wasielewski)

Wer Frauenbasketball immer noch unterschätzt, hat das Spiel nicht gesehen. Tempo, Taktik und Technik zeigen längst, dass hier Spitzensport auf höchstem Niveau stattfindet.

Und genau das beweist unsere äußerst erfolgreiche WNBL.

Schon in der Hauptrunde hat sich die Mannschaft beweisen können, indem sie alle Spiele gewann. Entsprechend ging es Mitte Februar mit gutem Gewissen und reichlich Selbstvertrauen ins  die Playoffs. Das erste Spiel der „Best of three“-Serie gegen den TuS Lichterfelde Berlin konnte deutlichen mit 101:42 gewonnen werden – der Sieg hatte jedoch seinen Preis.  Leider verletzte sich Leistungsträgerin Nele Erfeld an diesem Spieltag.

Nur eine Woche später konnte sich das Hagener WNBL-Team, diesmal in der Hauptstadt, über seinen zweiten Playoff-Sieg freuen. Das 76:62 bedeutet sowohl das vorzeitige Ende der Serie, aber vor allem einen weiteren Schritt in Richtung Top4.

Apropos: Top 4. Schon letzte Saison qualifizierte sich Phoenix/TSV Hagen für das Top4, schaffte gar den Sprung ins Finale und belegte schlussendlich den zweiten Platz.

Hinter der erfolgreichen Fassade steckt allerdings harte Arbeit. Dank des vielen guten Trainings von Marsha Owusu Gyamfi hat sich ein siegreiches Team geformt. Alleine schon das Hagener WNBL-Team zeigt, dass Talent und Fertigkeit keine Geschlechter kennt und Anerkennung verdient.

Also lasst uns Frauenbasketball mehr Sichtbarkeit schenken, denn auf dem Feld zählt nur eines: Und zwar das Können.

Mittwoch(t)

Es gibt so viele Geschichten rund um Phoenix Hagen. Geschichten, die erzählt werden wollen. Die einen etwas anderen Einblick in den Club und die internen (Denk-)Prozesse geben. Aus dem Arbeitstitel „Mittwochs-Meinung“ entwickelte sich der „Statement Wednesday“ oder auch das „Wort zum Mittwoch“, und letztlich der Begriff „Mittwoch(t)“. Es ist der etwas andere Angang an Themen, welche das Phoenix-Office umtreiben.