Für das erste Viertelfinalspiel der „Best of five“-Serie zwischen Phoenix Hagen und den PS Karlsruhe Lions (06.05.2026, 19:30 Uhr) hat sich hoher Besuch angekündigt. Christian Krings, seines Zeichens Geschäftsführer der BARMER 2. Basketball-Bundesliga, stattet der Ischelandhalle einen Besuch ab, um im Rahmen der Begegnung eine ganz besondere Ehrung vorzunehmen. Vor Tipoff wird Chris Harris, dienstältester Cheftrainer der ProA, als „Trainer des Jahres“ ausgezeichnet!
Damit steht der Kanadier in einer Reihe mit u.a. Aufsteiger-Trainer Björn Harmsen (2025, Jena) sowie Don Beck (2024, Trier) und Danny Jansson (2023, Tübingen), die den Award in den vergangenen Saisons erhielten. Der „Trainer des Jahres“ wird durch die Coaches und Mannschaftskapitäne aller ProA-Teams gewählt.
Der heute 47-Jährige kam im Laufe einer turbulenten Saison 2018/2019 an die Volme und führte Phoenix seinerzeit beinahe noch in die Playoffs. Infolge der weltumspannenden Pandemie trug Harris maßgeblich dazu bei, dass Hagen sich entgegen aller Widrigkeiten in der ProA hielt und im Zuge der „Perspektive 2025“ zuletzt zweimal in Folge das Playoff-Halbfinale erreichte. Unter seiner Ägide feierte Phoenix in der jüngst abgelaufenen regulären Saison 2025/2026 mit 28 Siegen die meisten Hauptrunden-Erfolge der Clubhistorie.
Phoenix Playbook | Harris: „Hagen hat mir alles gegeben!“
Harris kam von der University of Calgary über die GV Waltrop nach Hagen und startete anno 2004 seine Spielerlaufbahn beim traditionsreichen BBV – wo er gemeinsam mit den Jungspunden Per Günther, Dominik Spohr und Ziyed Chennoufi auflief. Neben seiner Spielertätigkeit engagierte er sich früh nebenbei als Nachwuchstrainer und fand über diesen Weg schnell den Weg in den Seniorenbereich. Von 2005 bis 2012 fungierte Harris in unterschiedlichsten Funktionen für den BBV Hagen, ehe er über den Umweg als Cheftrainer bei Schalke 04, in der damaligen Regionalliga, als Nachwuchskoordinator und Trainer bei ratiopharm Ulm anheuerte. Dort war er zwei Jahre lang erfolgreich im vorbildlichen Jugendprogramm der Schwaben unterwegs, ehe er sich 2014 den Eisbären Bremerhaven anschloss, für die er 16-mal als Headcoach in der Beletage an der Seitenlinie stand.
