Phoenix erarbeitet sich Matchball dank starker Verteidigung / 3.145 Zuschauer: Hexenkessel Ischelandhalle zum 8. Mal ausverkauft / Harris: „Im letzten Viertel ein echter Abnutzungskampf“
Phoenix Hagen – Eisbären Bremerhaven 83 : 78
(17 : 26 | 29 : 18 | 26 : 25 | 11 : 9)
Stand „Best of five“-Serie:
(1.) Phoenix Hagen 2 – 1 Bremerhaven (4.)
Draußen Hitze. Innen Hitze. Auf dem Feld hitzig. Das dritte Halbfinale zwischen Phoenix und Bremerhaven rang allein aufgrund der hochsommerlichen Temperaturen am Ischeland alles ab. Zwar erwischten die Eisbären den besseren Start, sahen sich jedoch einer zunehmend bissiger und intensiver werdenden Verteidigung gegenüber, die in der Schlussphase zum Zünglein an der Waage avancierte. Fiel erstmals in der Serie der Hagener Dreier (12/29, 41,4 Prozent Trefferquote) im gewohnten Maße, war es auf der Zielgeraden die Defensive von Fabian Bleck und Co., an der sich die Nordlichter die Zähne ausbissen.
Stimmen zum Spiel
Chris Harris (HC Phoenix Hagen):
„Beide Mannschaften haben wirklich alles reingeworfen, was sie hatten. Nach der Pause ist es uns gelungen, über die Physis und mit smarten Entscheidungen das Momentum auf unsere Seite zu ziehen. So ist es im letzten Viertel zu einem echten Abnutzungskampf gekommen, bei dem wir den etwas längeren Atem hatten. Aufgrund des verknappten Rhythmus liegt nun der Fokus darauf, bestmöglich zu regenerieren, um in weniger als 48 Stunden so frisch wie möglich in Bremen antreten zu können.“
Steven Esterkamp (HC Eisbären Bremerhaven):
„Jeder Spieler, jedes Team hat heute alles auf dem Feld gelassen. Du kannst in dieser Atmosphäre, in dieser Hitze nicht mehr verlangen als das, was die Jungs gegeben haben. Hagen hat es heute geschafft, in der entscheidenden Phase des Spiel die Big Plays zu machen – das hat uns das Momentum genommen.“
Starting Five
0️⃣0️⃣ Marcus Graves
0️⃣2️⃣ Dennis Nawrocki
0️⃣4️⃣ Bjarne Kraushaar
1️⃣0️⃣ Fabian Bleck
2️⃣1️⃣ Tim Uhlemann
Das Spiel im Stenogramm
12:11, 6. | Wenn der Aufbau da hingeht, wo’s wehtut: Bjarne Kraushaar setzt im Lowpost physische Akzente.
32:31, 15. | Über Intensität zu zweiten Chancen: Nachdem Dominick von Waaden den Ball rettet, verwandelt Lucas N’Guessan direkt am Brett.
55:48, 24. | Phoenix kommt mit Schwung und bissiger Defense aus der Kabine. In der Zone verwandelt Tim Uhlemann trotz Foul zur bislang höchsten Hagener Führung.
67:63, 28. | Nach zwei Bremerhavener Fastbreaks hintereinander sind die Eisbären wieder dran – Coach Chris Harris zieht die taktische Auszeit.
74:73, 33. | Im Kampf um den Ball bekommt Peter Hemschemeier einen Schlag oberhalb des rechten Knies ab und verlässt gestützt das Feld – gute Besserung, Junge.
82:76, 35. | So wird standesgemäß die Crunchtime eingeläutet: Jeffrey Carroll bringt die Halle mit zwei Dreiern an den Siedepunkt.
82:77, 39. | Nicht mit dem Hagener Jung’: Fabian Bleck beendet zwei gegnerische Angriffe höchstpersönlich per Ballgewinn.
Gut zu wissen…
🔥 Prominenter Besuch I: Unter den Zuschauern befanden unter anderem die aus Kanada angereisten Eltern von Chris Harris, Karen und Bob.
🔥 Prominenter Besuch II: Mit Alex Herrera (2017 – 2020) und Vincent Neugebauer (2023/2024) statteten zwei ehemalige Phoenix-Center der Ischelandhalle einen Besuch ab.
🔥 Prominenter Besuch III: Von der Waterkant an die Volme zog es auch Stanley Witt, der bis 2022 im Trainerstab der „Feuervögel“ aktiv war.
🔥 Die Hagener Verteidigung erzwang allein im letzten Viertel satte neun Bremerhavener Ballverluste.
🔥 Apropos: Defensive … die Gastgeber hielten die Gäste im Schlussabschnitt bei einer Feldwurfquote von 33,3 Prozent (3/9).
🔥 Nach sieben Führungswechseln und drei Unentschieden in der ersten Hälfte, wechselte die Führung nach der Pause nur noch insgesamt zweimal.
Hoops For Unified
Auch in der Spielzeit 2025/2026 wird wieder genau auf die Punkteausbeute der Phoenix-Profis geschaut. Abermals wirft die Sparkasse an Volme und Ruhr pro erzieltem Zähler einen Euro in einen großen Spendentopf – diesmal unter dem Motto „Hoops For Unified“. Der so von Woche zu Woche größer werdende Betrag wird am Ende der Saison an die Kooperationsmannschaft des Phoenix/TSV Unified Hagen ausgeschüttet.
Nach wettbewerbsübergreifend insgesamt 41 absolvierten Partien befinden sich bereits 3.884,- Euro im Spendentopf.
Statistik
Phoenix Hagen
Graves (9/2 Dreier, 9 Assists), Nawrocki (3/1), Kraushaar (14/1), Schmidt (10/2), Bleck (0, 8 Rebounds), Omuvwie (2), von Waaden (6/1), N’Guessan (15), Uhlemann (9/2), Carroll (12/3), Razdevsek (dnp), Rissetto (3)
Eisbären Bremerhaven
Miller (7/1), Falkenthal (8/2), Biss (3/1), Samare (11), Carter (4), Breitlauch (9/1), Baker (10/2), Meyer (dnp), Brenneke (5), Hemschemeier (0), Johnson (15/3), von Seckendorff (6)
So geht’s weiter…
Zum vierten Halbfinalspiel wechselt das Heimrecht wieder zurück in den Norden.
🗓️ Donnerstag, 28.05.2026
⏰ 19:00 Uhr
🆚 Eisbären Bremerhaven
📍 ÖVB Arena, Bremen
Die Partie kann wie immer live auf Sporteurope.TV verfolgt werden. Beim Abschluss eines kostenpflichtigen Livestream-Passes kommt mit nur einem Klick ein signifikanter Teil der Kosten einem frei wählbaren Club (dies darf gern als Hinweis auf Phoenix verstanden werden) zu.
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