Der während der Spielzeit 2025/2026 nachverpflichtete Ryan Schwieger wird während der anstehenden Playoffs nicht mehr für Phoenix Hagen auflaufen. Der Amerikaner äußerte gegenüber dem Club den Wunsch, den bestehenden Vertrag aufzulösen, um vorzeitig in seine Heimat reisen zu können. Diesem Anliegen kamen die „Feuervögel“, vor allem mit Blick auf die bei Schwieger an erster Stelle stehenden Genesung, selbstverständlich nach. Schwieger befindet sich bereits in den USA.
Der 27-Jährige hatte Anfang März im Spitzenspiel gegen Göttingen (91:80) einen Schlag gegen den Kopf und in der Folge eine Gehirnerschütterung erlitten. Anschließend traten immer wieder auf die Gehirnerschütterung zurückzuführende Symptome auf, die jüngst einen Einsatz des variablen Flügels verhinderten.
Ryan Schwieger:
„Ich bin unheimlich dankbar für die Zeit, die ich bei Phoenix und in Hagen verbringen durfte. Mein Dank geht an das Team und die Organisation, die mich wunderbar aufgenommen und sich nach meiner Verletzung professionell um mich gekümmert haben. Ich wünsche dem Club für die Zukunft alles Gute und drücke aus der Ferne die Daumen.“
Chris Harris (Headcoach Phoenix Hagen):
„Die Gesundheit von Ryan steht an oberster Stelle. Wir haben ihn in den vergangenen Wochen in seinem Rehabilitations-Prozess eng begleitet und können voll und ganz nachvollziehen, dass er mit Blick auf seine Zukunft aktuell gern in der Heimat sein möchte. Er hat sich als Typ und als Spieler von Beginn an hervorragend integriert und war ein wichtiger Teil unserer gemeinsamen Reise. Wir wünschen ihm, dass er vollständig genesen kann und drücken ihm dafür weiterhin die Daumen.“
Schwieger stieß im Laufe der Saison nach vorherigen Engagements bei Juventus Utena (Litauen) sowie den Fitness First Würzburg Baskets zu Phoenix. In acht ProA-Partien kam der Amerikaner auf durchschnittlich 7,3 Punkte und 3,0 Rebounds. Beim Klassiker gegen Gießen (82:77) legte er mit 18 Zählern einen persönlichen Saisonbestwert auf.
