3. Liga Frauen: Echt in Ordnung

… fand eine der Hagener Spielerinnen das Auswärtsspiel beim Favoriten in Bochum. Die guten Sequenzen auf beiden Seiten des Feldes, die getroffenen Dreier und die Disziplin, sowie die Big Plays in der souverän und ruhig gespielten Schlussphase sicherten den 2ten Saisonsieg. Das Hagener Drittligateam steht am Anfang der Entwicklung -vor allem die Defense ist noch in zu vielen Phasen defizitär- und holte sich dennoch den Auswärtssieg in Bochum.

Samstag, 26. September 2026 | 18 Uhr | Sporthalle der Maria-Sibylla-Merian-Gesamtschule

VfL AstroStars Bochum 2 – TSV Hagen 71:79 (21:25, 19:23, 19:17, 12:14)

Die Gäste begannen passabel, Nina Wisniewski traf den ersten Dreier in der 1. Spielminute. Im Laufe des ersten Viertels fand das Hagener Team gute Lösungen in der Offense und waren zielsicher von hinter der Dreierlinie. Alessia Fittig traf ihren ersten Regionalliga-Dreier zum 22:15 in der 9. Minute. Weniger gut lief es auf der defensiven Seite: Viele zu viele, häufig dumme Fouls, dazu Mängel beim Defenserebound und falsche Closeouts gegen die Bochumer Werferinnen. Obwohl es im auch im 2ten Spielabschnitt so weiter ging -und die Gäste einige sehr gut herausgespielte Inside-Optionen nicht nutzen, hielt die Führung des TSV-Teams.

Das 3. Viertel begann die Hagener Mannschaft konzentriert und gut. Angeführt von Darina Zraychenko und Emma Huppertz wurde die Führung auf 58:43/25. Minute ausgebaut. Danach spielten die Hagenerinnen allerdings zu fahrig in der Defense und in der Offense zu unpräzise, technisch falsch beim Finishing, schlecht positioniert und unentschlossen. Da es im Schlussviertel zuerst so weiter ging, wurde das Ergebnis knapper. Das Bochumer Team kam heran, Hannah Abramowski wurde eingewechselt und traf „ihren“ Dreier. Die Gäste aus Hagen verteidigten die vier Minuten bis zum Spielende aufmerksam und gemeinsam, holte die Stopps, traf von der Freiwurflinie und setzen mit einem Pressbreak aus Pässen mit allen Spielerinnen involviert den Schlusspunkt einer intensiven Partie.

Ein Sonderlob verdiente sich Katharina Welzel, die in der Crunchtime sehr gut agierte. Erfreulicherweise präsentierte sich Emma Huppertz deutlich verbessert und auf Nina Wisniewski war nicht nur am Ende mit 2-2 Freiwürfen Verlass.

Für Hagen spielten: Nike Zacharias (0), Hannah Abramowski (3), Mona Kramer (0), Enie Springer (0), Katharina Welzel (7), Lore Riesner (3), Darina Zraychenko (23), Emma Huppertz (10), Alessia Fittig (3), Nina Wisniewski (18), Isabelle Judtka (2), Naima Fox (10)

Für das Hagener U22-Team samt zweier Oldies geht es anspruchsvoll und schwierig gegen zwei weitere Favoriten weiter: Am 03. Oktober kommt die Deutzer Mannschaft -gestartet mit zwei souveränen Siegen- nach Altenhagen, ehe es in der darauffolgenden Woche nach Frankenberg geht.