Walker, Spiel und Playoff-Chance verloren

SPIELTAG 34 | Phoenix beendet Hauptrunde mit Bilanz von 17 Siegen und 15 Niederlagen / 100 Gästefans sorgen für beste Stimmung in der Artland Arena / Karriereende für Dominik Spohr und Chase Griffin

Durch die 79:85-Niederlage von Phoenix bei den bereits in die ProB abgestiegenen Artland Dragons steht fest, dass die Ende des Monats beginnenden Playoffs ohne die „Feuervögel“ stattfinden werden. Hagen beendet die reguläre Saison 2021/2022 mit 17 Siegen und 15 Pleiten, wobei in der heimischen Krollmann Arena neun Erfolge eingefahren werden konnten.

 

Das sagt...

Chris Harris (HC Phoenix Hagen):
„Es tut wahnsinnig weh, dass wir uns und vor allem alle unsere Unterstützer dieses Jahr nicht mit den Playoffs belohnen konnten. Wir haben für diese Chance gekämpft und dafür gearbeitet, wollten im Saisonfinale unbedingt die dafür nötigen Siege einfahren. Umso bitterer ist es, knapp gescheitert zu sein. Es gibt sicherlich vieles, auf das wir rückblickend stolz sein dürfen, aber jetzt überwiegt erst einmal ganz klar die Enttäuschung.“


Artland Dragons - Phoenix Hagen  85:79
(21:18 | 14:16 | 28:26 | 22:19)


Phoenix Hagen:

Giese (8/2 Dreier), Kessen (12/1, 8 Rebounds), Walker (17/1, 7 Assists), Daubner (3/1), Ward (15/2), Penteker (dnp), Spohr (6/1), Moore (12), Moreaux (dnp), Baumann (6)

Artland Dragons:

Ensminger (10/1, 7 Rebounds), Isabel jr. (4), Döding (3, 6 Assists), Griffin (17), Aidenoje (dnp), Sullivan (13/2, 8 Rebounds), Möller, Knauf (9/1), Weitzel (18/1), Cymbal (dnp), Jonah (6), Ward (5/1)


Mit Dominik Spohr und Chase Griffin liefen zwei Große ihres Fachs zum letzten Mal auf dem Parkett auf, welches sie für über ein Jahrzehnt getragen hatte. Auf dem beide gemeinsam das Phoenix-Trikot trugen. Das als Bühne für viele hochklassige Duelle diente.  War das Hagener Eigengewächs bereits im Rahmen des letzten Heimspiels gegen Rostock (102:97 n.V.) ausgiebig geehrt worden, hatten auch die Verantwortlichen der Dragons warme und von gegenseitigem Respekt geprägte Worte für den Forward über, ehe Griffin die mehr als verdienten Ovationen erhielt. Bei seinem finalen Auftritt legte der Amerikaner nochmals 17 Punkte auf, wobei er sechs seiner zehn Würfe aus dem Feld (60,0 Prozent Trefferquote) und fünf von sechs Freiwürfen versenkte (83,3 Prozent).

Bei den „Feuervögeln“ wusste einmal mehr CJ Walker als Aktivposten zu überzeugen. Der Linkshänder beendete die Partie mit den teamintern meisten Zählern (17) und Assists (7) auf dem Konto - allerdings auch angeschlagen. Knapp zwei Minuten vor Ende knickte Walker nach einem Drive zum Brett um und konnte die Begegnung nur noch von der Bank aus verfolgen.

So fehlte Hagen der kreative Kopf, der vielleicht noch ein Comeback hätte initiieren können. Allerdings machte den Gästen während des ganzen Abends eine schwache Dreierquote zu schaffen - von 31 Versuchen aus der Distanz fanden lediglich deren acht den Weg ins Ziel (25,8 Prozent).

Mit Ausnahme des ersten Viertels lief Phoenix einem Rückstand hinterher, der nie ganz aufgeholt werden konnte. Einerseits sorgten die vergebenen Dreier, aber auch einige an Quakenbrück abgegebene Offensiv-Rebounds dafür, dass das Momentum nie wirklich auf Hagener Seite kippte. Im letzten Abschnitt konnte Marquise Moore aufgrund seines vierten Fouls nicht mehr mit der gewohnten Physis agieren, dann knickte Walker um, wodurch der Backcourt zusätzlich geschwächt wurde. Phoenix musste taktisch foulen, um die Uhr anzuhalten und eigene Ballgewinne zu generieren, doch die Drachen zeigten sich an der Linie ausgesprochen nervenstark. Es passte ins Bild, dass ausgerechnet Griffin bei 12,6 verbleibenden Sekunden auf der Uhr zwei Boni zum Endstand versenkte und daraufhin unter tosendem Applaus ausgewechselt wurde.

Abermals verzichten musste Coach Harris auf den angeschlagenen Shawn Occeus, der aufgrund einer Reizung im Knie bereits zuvor gegen Kirchheim gefehlt hatte.

Bilanz (seit 2017)

 

Phoenix Hagen vs. Quakenbrück

 

Siege:1
Niederlagen:7
in Hagen:1 - 3
in Quakenbrück:0 - 4






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