REWE Familientag: Legendäre Unterhaltung

ProA-Generalprobe: Phoenix mit 90:85-Sieg über Gießen / 663 Zuschauer in der Krollmann Arena / Javon Baumann entscheidet „Spiel der Legenden“ per Floater / Hamburg bei 98:77 über Heidelberg mit starker zweiter Hälfte

Das Beste kam zum Schluss. Als die ProA-Teams von Phoenix und aus Gießen sowie die BBL-Clubs aus Hamburg und Heidelberg ihren Dienst verrichtet, die Spieler ihre wohlverdiente Dusche genommen und auf der Tribüne Platz genommen hatten, brandete lautstarker Applaus in der Krollmann Arena auf. Die in weiß und schwarz gekleideten Hagener Basketball-Legenden betraten das Parkett und lieferten zum Abschluss des REWE Familientages nochmals eine große Show. Thomas Dreesen verwandelte Dreier um Dreier, Phil Günther verteilte Zauberpässe, Robin Gieseck und Olli Herkelmann lieferten sich verbal als auch mit Lowpost Mooves einen spaßigen Schlagabtausch. Betonte Dominik Spohr auf Nachfrage des Hallensprechers zwischendurch mit einem Augenzwinkern, dass „hier ganz bestimmt niemand eine Verlängerung möchte“, war es an seinem ehemaligen Mitspieler Javon Baumann, das Geschehen in der regulären Spielzeit zu beenden. Der Center brachte kurz vor Spielende aus dem Dribbling heraus einen Floater auf die Reise und bestellte damit den hauchdünnen 67:66-Sieg der „weißen“ Legenden - die Sirene ging im kollektiven Jubel und den Ovationen von den Rängen unter.


Phoenix Hagen - JobStairs GIESSEN 46ers  90:85 (26:25 | 21:24 | 27:12 | 16:24)


Phoenix Hagen:
Iloanya (dnp), Kraushaar (10/2 Dreier, 8 Assists), Cikara (3/1), Murphy (0, 8 Assists), Kessen (19/3), Omuvwie (13/1), Vaara (0), Mann (13/2), Uhlemann (10), Castlin (11/1, 4 Rebounds, 5 Assists), Bank (10/2), Krause (1)

JobStairs GIESSEN 46ers:
Barnes (16/2), Brauner (14/1), Begue (0), Fundic (22, 8 Rebounds), Figge (7/1), Kahl (2), Martin (15/2), Strangmeyer (2), Nyama (7/1)

In einer munteren und während der ersten Hälfte komplett ausgeglichenen Partie hatten die „Feuervögel“ ihre stärkste Phase im dritten Viertel. Hagen verwandelte in dieser Phase zehn von 14 Würfen aus dem Feld (71,4 Prozent) und wandelte einen knappen Rückstand zur Pause in eine 74:61-Führung um (30. Minute). Während des Schlussabschnitts konnten die Mittelhessen zwar nochmals verkürzen, der Phoenix-Sieg geriet vor 663 begeisterten Zuschauern jedoch nie ernsthaft in Gefahr.

Zum Hagener Topscorer schwang sich Mannschaftskapitän Marcel Kessen auf. Der Center markierte 19 Zähler, wobei er acht seiner zehn Würfe aus dem Feld verwandelte (80,0 Prozent Trefferquote).

Wie rund es für Phoenix im Angriff lief, belegten die 29 verteilten Assists. Davon gingen allen deren jeweils acht aufs Konto von Bjarne Kraushaar und Grayson Murphy - damit brachte das Duo mehr Vorlagen an den Nebenmann als Gießen als gesamtes Team (13).


In der zweiten Partie des Tages zeigte Hamburg um EM-Bronzemedaillen-Gewinner Jonas Wohlfarth-Bottermann gegen Heidelberg in der zweiten Hälfte den deutlich längeren Atem. Deefeuert von 15 Offensiv-Rebounds generierten die Hanseaten genügend offensives Momentum, um den Akademikern kontinuierlich zu enteilen. Dabei tat sich Towers-Neuzugang Yoeli Childs mit einem Double-Double aus 14 Punkten und zehn Rebounds hervor.

Veolia Towers Hamburg - MLP Academics Heidelberg  98:77 (28:25 | 22:21 | 25:20 | 23:11)


Veolia Towers Hamburg:
Schoormann (3/1), Phillipps (8/2), Möller (3/1), Meisner (6), Woodard (19/3), Samar (14/2), McCullum (17), Hinrichs (6), Clark (0), Wohlfarth-Bottermann (8, 8 Rebounds), Childs (14, 10 Rebounds)

MLP Academics Heidelberg:
Herzog (9/3), Würzner (3/1), Griffin (10), Lasisi (17/5), Ugrai (5/1), Vargas (3/1), Edwardsson (7/2), Washington (16, 8 Assists), Davis (7/2)

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