REWE Cup: Bratwurst, Basketball und beste Stimmung

PRESEASON | Mannschaft präsentiert sich auf dem Vorplatz der Krollmann Arena erstmals ihren Fans / Vor 400 Zuschauern: Phoenix Hagen unterliegt Würzburg nach tollem Comeback mit 67:77 / Frankfurt gewinnt „Hessenderby“ mit 78:53 gegen Gießen

 

Samstag, 4.9.2021
FRAPORT SKYLINERSvs.JobStairs GIESSEN 46ers 78:53
Phoenix Hagenvs.s.Oliver Würzburg 67:77
Sonntag, 5.9.2021
Phoenix Hagenvs.JobStairs GIESSEN 46ers 14:00 Uhr
FRAPORT SKYLINERSvs.s.Oliver Würzburg17:00 Uhr

 

 

„Könnte das den ganzen Tag machen“


Als um 14:00 Uhr das offizielle Programm des REWE Cups begann, waren die Schützlinge von Headcoach Chris Harris bereits auf Betriebstemperatur. Die Spieler hatten sich auf Bratwurst- und Getränkewagen sowie an die Eis- und Popcornmaschine verteilt, um die anwesenden Fans zwei Stunden lang kostenfrei zu verköstigen. Dank der Unterstützung der Phoenix-Partner REWE als auch Brinkhoff’s blieb kein Magen leer, keine Kehle trocken.

In kurzen Interview-Runden wurde der neue Kader vorgestellt, aber auch genauestens unter die Lupe genommen. So verriet Karrington Ward, dass er grundsätzlich mit einem Lächeln auf den Lippen durchs Leben geht, dieses gemeinsam mit seinen Mannschaftskollegen auf dem Feld aber auch abzulegen weiß - was als Fingerzeig auf den noch folgen sollenden kämpferischen Auftritt gegen Würzburg verstanden werden konnte.

Team und Zuschauer genossen die gesellige Zeit bei angenehmen Temperaturen, wobei sich nicht zuletzt am Tresen der ein oder andere Plausch ergab. So genoss Melki Moreaux seine „Schicht“ im Bratwurst-Wagen dermaßen, dass er fast gar nicht mehr gehen wollte. „Ich könnte das den ganzen Tag machen“, schmunzelte der Forward, der wegen eines Muskelfaserrisses im Wadenbereich auch später in der Hale in Zivilkleidung unterwegs war. „Endlich unsere Fans kennen zu lernen, ist absolut großartig. Wieder vor Publikum spielen zu können, wird uns definitiv zusätzliche Motivation verleihen.“


Aufholjagd gegen Würzburg


In der Partie gegen die Gäste aus dem Frankenland erwischte Hagen den deutlich besseren Start (19:12, 7. Minute). Der Erstligist brauchte fast die komplette erste Hälfte, um einen ordentlichen Rhythmus zu finden, zog dann nach der Pause aber vor allem defensiv an (53:57, 30. Minute). Phoenix stemmte sich gegen die frühe Vorentscheidung und verkürzte nochmals auf 60:61 (34. Minute), hatte auf den letzten Metern allerdings nicht mehr genügend Energie, um den Favoriten zu stürzen.

Obie Trotter, seit drei Tagen in der Stadt und noch kaum mit allen taktischen Feinheiten des Playbooks vertraut, fügte sich in der Manier eines Veteranen in das bestehende System ein. Mit zwölf Punkten avancierte er zum zweitbesten Phoenix-Scorer, wobei er fünf seiner acht Würfe aus dem Feld verwandelte (62,5 Prozent Trefferquote).

Bester Hagener Punktesammler war Dominik Spohr, der mit 19 Zählern vom Parkett ging. Der Kapitän zeigte sich vor allem aus der Distanz gefährlich (5/9 Dreier) und zeigte sich auch am Brett aktiv (5 Rebounds).

Zu seinem lange erwarteten ersten Einsatz kam auch Shawn Occeus, der zuvor bislang mit Achillessehnen-Problemen aussetzen musste. Wohldosiert stand der Linkshänder rund zwölf Minuten auf dem Feld, in denen er an beiden Enden des Feldes auf sich aufmerksam machte und sieben Punkte auf seinem Konto verbuchte.


Phoenix Hagen - s.Oliver Würzburg  67:77 (24:14 | 12:21 | 17:22 | 14:20)

Phoenix Hagen:
Occeus (6/2 Dreier), Zajic (0), Iloanya (dnp), Giese (3/1), Keßen (4, 7 Rebounds), Trotter (12/2), Daubner (3/1), Ward (8/2), Penteker (0), Spohr (19/5), Moore (7), Baumann (4)

s.Oliver Würzburg:
Böhmer (2), King (7/1), Ndi (dnp), Albus (5/1), Skele (6), Möller (6), Rodriguez (23/3), Hunt (12/1), Carvacho (2), Hoffmann (2), Buford (4), Stanic (8)


In der ersten Partie des REWE Cup 2021 setzten sich die FRAPORT SKYLINERS mit 78:53 gegen die JobStairs GIESSEN 46ers durch. Im hessischen Traditionsduell setzten die Bankenstädter vor allem in zweiten Viertel, in dem sie lediglich vier gegnerische Punkte zuließen, die vorentscheidenden defensiven Akzente.

Am Ende teilten sich Olympionike Lukas Wank (Frankfurt) und Florian Koch (Gießen) mit jeweils 14 Zählern den inoffiziellen Titel des Topscorers.


FRAPORT SKYLINERS - JobStairs GIESSEN 46ers  78:53 (21:18 | 18:4 | 16:17 | 23:14)

FRAPORT SKYLINERS:
Wank (14/3 Dreier), Donaldson (dnp), Haarms (6), Samare (3), Schoormann (12), Moore (10/2), Brenneke (9), De Bisschop (6), Robertson (13/3), Hecker (5/1)

JobStairs GIESSEN 46ers:
Ziering (dnp), Omot (6), Nawrocki (8/2), Kraushaar (1), Anderson (4), Begue (0), Uhlemann (4), Binapfl (1), Lischka (2), Alkins (9/1), Koch (14/4), Fayne (4)

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