Reifeprüfung bestanden

SPIELTAG 18 | Revanche gegen Bremerhaven bedeutet vierten Sieg in Folge / Persönliche Bestleistung: Shawn Occeus mit 27 Punkten / Harris: „Haben mehr Reife gezeigt als zu Saisonbeginn“

Mit dem 95:93 (27:31, 21:19, 17:17, 30:26) rehabilitierte Phoenix Hagen sich erfolgreich gegen die Eisbären Bremerhaven, nachdem die bisherigen Duelle - sowohl in der Vorbereitung als auch der Hinrunde - verloren gingen. Dabei mussten die „Feuervögel“ allerdings auf Paul Giese verzichten, der wegen muskulärer Probleme im Rücken nicht ins Geschehen eingreifen konnte.


Das sagt…


Chris Harris (HC Phoenix Hagen):

„Bremerhaven hat einen beeindruckenden Roadtrip hingelegt, mit entsprechend viel Respekt sind wir in die Partie gegangen. Im letzten Viertel wollten wir den defensiven Druck nochmals erhöhen, was uns mit Abstrichen haben umsetzen können. Es ist uns gelungen, die Abschlüsse der Eisbären teilweise zu erschweren, so dass wir genügend Momentum entwickeln konnten, um die Führung zu behaupten. Wir haben heute viel mehr Reife gezeigt als noch zu Saisonbeginn, was unsere Entwicklung in die richtige Richtung unterstreicht.““

Michael Mai (HC Eisbären Bremerhaven):

„Hagen hat uns in Transition und durch gutes Ball Movement richtig weh getan. Oft waren es die kleinen Dinge, die Phoenix besser gelöst hat als wir - solche Dinge summieren sich auf. Am Ende einer langen Woche mit drei Auswärtsspielen in Folge fehlte und vielleicht auch ein wenig die Energie, um diesen Trip ungeschlagen zu überstehen. In Karlsruhe und Leverkusen waren wir mental ungemein scharfgestellt, was heute nicht mehr über die volle Distanz der Fall war.“


Nach bereits zwei erfolgreich absolvierten Auswärtsspielen zu Jahresbeginn schienen sich die Eisbären auch in der Krollmann Arena pudelwohl zu fühlen und preschten offensiv vorweg (27:31, 10. Minute). Hagen hielt jedoch bravourös dagegen, profitierte von einer großen Rotation und hatte in Shawn Occeus einen an diesem Abend kaum zu stoppenden Spieler in seinen Reihen, der seine Farben in einem umkämpften Schlussviertel auf die Siegerstraße führte.

Occeus markierte allein 18 seiner insgesamt 27 Punkte in der zweiten Halbzeit - und stellte damit eine neue persönliche Bestmarke auf. Der Amerikaner versenkte auf dem Weg dahin fünf seiner acht Dreiversuche (62,5 Prozent Trefferquote), griff sich zudem fünf Rebounds und ging durch zwei Ballgewinne sowie einen Block auch defensiv voran.

So sahen die #StreamPlayer daheim ein spannendes Duell zwischen Occeus und seinem Bremerhavener Konterpart in Armani Moore. Dieser erhielt lediglich zu Beginn des letzten Viertels eine kurze Verschnaufpause (36:58 Minuten Spielzeit) und ging mit einer beeindruckenden Ausbeute von 21 Punkten, sieben Rebounds und neun Assists vom Parkett.

In der eng geführten Partie machten auf den letzten Metern vor allem die Ballverluste einen Unterschied aus. Hatten beide Mannschaften vor dem Schlussabschnitt je elf Turnover auf dem Konto, kam bei Phoenix Hagen bis zum Abpfiff nur noch ein vertändelter Ball hinzu, bei den Eisbären Bremerhaven deren drei.

Phoenix Hagen - Eisbären Bremerhaven  95:93 (27:31 | 21:29 | 17:17 | 30:26)


Phoenix Hagen:

Occeus (27/5 Dreier), Zajic (dnp), Kessen (7/1), Walker (15, 5 Assists), Daubner (9/2), Ward (6/1, 9 Rebounds), Spohr (15/4), Moore (12), Moreaux (2), Baumann (2)

Eisbären Bremerhaven:

Richards (9/3), Moore (21/3, 7 Rebounds, 9 Assists), Reischel (7), Kruhl (dnp), Drijencic (3/1), Laster (9/1), Oehle (11, 8 Rebounds), Love (12/2, 10 Assists), Yebo (21/1, 8 Rebounds).


Bilanz (seit 2017)


Phoenix Hagen vs. Bremerhaven

 

Siege:2
Niederlagen:3
in Hagen:2 - 1
in Bremerhaven0 - 2

 



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