Playoff-Ambitionen unterstrichen: Fünfter Heimsieg in Folge

SPIELTAG 22 | 657 Zuschauern sehen Comeback nach 16 Punkten Rückstand / Walker mit Double-Double aus 15 Punkten und zwölf Assists / 15:4-Lauf zum Start ins Schlussviertel / Harris: „Musste das Team über die Schmerzgrenze hinaus schieben.“

Bereits am kommenden Samstag, den 26.2.2022, geht es für Phoenix Hagen mit einer Partie auf fremdem Terrain weiter. Der Hochball bei den Itzehoe Eagles steigt um 19:30 Uhr.

Das Spiel wird wie immer LIVE bei Sportdeutschland.TV übertragen.

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Das sagt…


Chris Harris (HC Phoenix Hagen):

„Das Spiel war ungemein physisch und hat uns alles abverlangt. Irgendwie, irgendwo haben wir im letzten Viertel die Energie gefunden, um das nötige Momentum zu generieren, das unser Comeback einleitete. Dabei mussten wir sowohl die Ausfälle von Paul Giese als auch im Verlauf der Begegnung von Dominik Spohr kompensieren - was den Jungs eindrucksvoll gelungen ist. Da bedurfte es meinerseits keiner großen taktischen Anpassungen, vielmehr musste ich mich als Energiegeber einbringen, um das Team über die Schmerzgrenze hinaus zu schieben. Wie wir nun bis Samstag in Itzehoe wieder zu vollen Kräften kommen sollen, weiß ich noch nicht, aber wir werden auch bei den Eagles wieder alles aufs Feld werfen, was wir haben.“


Phoenix Hagen - wiha Panthers Schwenningen  94:91

(24:26 | 20:24 | 22:24 | 28:17)



Phoenix Hagen:

Occeus (17/2 Dreier, 2 Blocks), Kessen (21/2, 7 Rebounds), Walker (15/1, 12 Assists), Daubner (10/1), Ward (19/2), Penteker, Spohr (3/1), Moore (7, 6 Assists), Moreaux, Baumann (2)

wiha Panthers Schwenningen:

Sitton (7/1), Stuckey (5/1), Kudic (dnp), Wilson (10, 8 Rebounds), Drijencic (10/1), Hoppe, Okundaye (dnp), Isemann (5), Clark (21/1, 5 Steals), Austin (19, 3 Blocks), Frazier (6), Cohn (8/2, 6 Rebounds, 8 Assists)


Nach einer offensivgeprägten, dennoch knappen ersten Hälfte (44:50, 20. Minute) setzten sich die Gäste aus dem Süden nach dem Seitenwechsel deutlich ab (54:70, 27. Minute). Mit einer großartigen, stimmungsvollen Kulisse im Rücken fand Phoenix auf der Zielgeraden über die Verteidigung doch noch Zugriff auf die Partie und arbeitete Stück für Stück an einem Comeback. Pünktlich zum Start in den finalen Abschnitt legten die Harris-Schützlinge einen 14:4-Lauf hin, an deren Ende ein And1 durch Marquise Moore und die langersehnte Führung standen (80:78, 35. Minute). Zahlreiche verwandelte zweite Wurfchancen sorgten für eine immer lauter werdende Krollmann Arena, was sich auch bei den Gästen bemerkbar machte - zwei Schwenninger Turnover in den letzten beiden Ballbesitzen verhinderten eine erneute Wende und kulminierten im fünften Phoenix-Heimsieg in Serie.

Unter den 657 begeisterten Zuschauern in Krollmann Arena befanden sich mit Fabian Bleck und Jasper Günther auch zwei Phoenix-Eigengewächse. Bleck machte unlängst mit Crailsheim als Vizepokalsieger auf sich aufmerksam, während Günther in Münster bereits die ProB-Hauptrundenmeisterschaft (Nord-Staffel) feiern konnte.

Die beiden sahen, wie Hagen allein im letzten Viertel sieben Offensiv-Rebounds abgriff und damit Schwenningen dadurch zusätzliche Sekunden in der Defensive beschäftigte. Damit erarbeiteten sich die „Feuervögel“ allein in den finalen zehn Minuten so viele zweite Wurfgelegenheiten wie die Panthers im ganzen Spiel.

Auf ein beeindruckendes Double-Double kam CJ Walker. Ohne sich im letzten Abschnitt auch nur einen einzigen Ballverlust zu leisten führte der Linkshänder einmal mehr souverän und umsichtig Regie. Walker beendete die Partie mit 15 Punkten und zwölf Asissts, denen er zudem drei Steals beistellte.

Zum Phoenix-Topscorer allerdings schwang sich Marcel Kessen auf, der mit 21 Zählern vom Feld ging. Dabei verwandelte der Big Man starke neun seiner zwölf Würfe aus dem Feld (75,0 Prozent Trefferquote) und zeichnete darüber hinaus für sieben Rebounds verantwortlich.

Verzichten musste Coach Harris an diesem Abend auf Paul Giese. Der Guard war im ersten Viertel der Partie gegen Tübingen mit dem linken Fuß umgeschlagen und hatte sich dabei eine Knochenprellung zugezogen.

Im Schussabschnitt nicht mehr ins Geschehen eingreifen konnte Dominik Spohr. Den Kapitän plagten im Verlauf der Begegnung zunehmend Magenprobleme, so dass er im letzten Viertel gar nicht mehr zum Einsatz kam.



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