Phoenix Hagen erhält Unterstützung aus dem Topf „Coronahilfen Profisport“

„Freitag der 13.“ ist im allgemeinen Sprachgebrauch traditionell negativ besetzt und wird mit besonders viel Pech oder Unglück in Verbindung gebracht.

Ganz anders dürften die Phoenix Verantwortlichen den 13.11.2020 wahrgenommen haben.

Denn an diesem Tag wurde den Basketballern aus der Volmestadt ein Bewilligungsschreiben zugesendet, der die beantragten € 287.000,00,- als Unterstützung bestätigt hat.

Die Summe entspricht rund 80% der entfallenen Ticketeinnahmen aus den Spielen am 04.04.2020, sowie den sechs angesetzten Heimspielen der BARMER 2.Basketball Bundesliga ProA zwischen dem 24.10.2020 und 31.12.2020. 

Unterstützt wurde die Phoenix Geschäftsführung federführend vom Steuerbüro Michael Hösterey mit Sitz in Hagen, welches das anspruchsvolle Mandat Anfang Dezember 2016, inmitten der damaligen Eigenverwaltung übernommen und den Club gemeinsam mit den Verantwortlichen auf solide Beine gestellt hat.

Phoenix Geschäftsführer Patrick Seidel: „Im Namen von Phoenix Hagen möchte ich mich ausdrücklich beim Steuerbüro Michael Hösterey für die sehr positive und vertrauensvolle Zusammenarbeit im Alltag bedanken. Das Steuerbüro scheute die damals große Herausforderung nicht und begleitet uns auch in diesen besonderen Zeiten erfolgreich durch die Krise. Das Engagement ist einfach herausragend.“

Phoenix Hagen hatte in der vergangenen Saison einen Schnitt von 2400 Zuschauern, was einer Auslastung von 75% der Hallenkapazität entspricht. Die Abhängigkeit von Ticketeinnahmen im Gesamtbudget lag bei 45%.

„Der Weg zum Ziel war in den letzten drei Monaten durchaus langwierig und selten vergnügungssteuerpflichtig. Letztendlich zählt aber das Ergebnis, für das wir sehr dankbar sind. Wir können uns überglücklich schätzen, dass der Bund uns an dieser Stelle nicht alleine gelassen hat und wir nun von dieser Unterstützung profitieren können. Dies kompensiert unsere Ticketeinnahmen der ersten sechs Geisterspiele weitestgehend. Wir sind natürlich darauf angewiesen, dass auch die weiteren acht Heimspiele nicht unberücksichtigt bleiben, sofern wir auch im Frühjahr 2021 keine Zuschauer in angemessener Menge in die Halle lassen dürfen. Und dies entspricht aktuell der absehbaren Realität“, erklärt Seidel weiter.

Mit diesen positiven Nachrichten hat Phoenix Hagen vorerst eine Baustelle schließen können. Gleichzeitig gilt der Dank unseren treuen Sponsoren und den Dauerkartenkunden, ohne deren Support es auch in Zukunft nicht klappen wird, die weltweit größte Sportkrise der Geschichte zu überstehen. Nur gemeinsam können wir uns durch diese Saison pushen und den Schritt zurück zur Normalität schaffen. #WirsinddasFeuer

 

 

 

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