Phoenix erkämpft sich den Heimsieg gegen Trier

Phoenix Hagen hat am 28. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA einen echten Arbeitssieg gegen die RÖMERSTROM Gladiators Trier hingelegt. Mit unbändigem Kampf- und Siegeswillen erkämpften sich die Feuervögel einen verdienten 92:81-Sieg vor einer ganz starken Kulisse in der Krollmann Arena.

Chris Harris musste an diesem Abend auf Adam Pechacek verzichten, der an einer Muskelverletzung im Oberschenkel laboriert. Dafür feierte Jannik Lodders sein Comeback. Als Starting Five schickte Harris Jonathan Octeus, Niklas Geske, Jonas Grof, Dominik Spohr und Javon Baumann aufs Parkett. Christan Held begann mit Rupert Hennen, Stefan Ilzhöfer, Kyle Dranginis, Kevin Smit und Till Gloger.

Dranginis meldete die Gladiatoren gleich im ersten Angriff zum Dienst (0:2), doch das taten auch Octeus und Spohr, die die Feuervögel-Führung zum 4:2 herstellten. Baumann und wiederum Spohr stellten auch noch das 9:2 her, bevor Till Gloger wieder für die Gäste punkten konnte, die sich gerade in den Anfangsminuten schwer gegen eine starke Hagener Defense taten. Hennen konnte zum 13:13 nach knapp fünf Minuten kurzfristig wieder ausgleichen, doch es folgte ein 10:0-Lauf der Hagener und Coach Held zog das erste Timeout. Der eingewechselte Kyle Leufroy legte noch zwei Dreier drauf und beim 31:15 durch Baumann stand zum ersten Mal die ganze Krollmann Arena. Bis zum Viertelende stand ein ganz starkes 34:19 zu Buche.

Geske erhöhte daraufhin zum 36:19. Bei Teams zeigten sich nun defensivstark und die Hausherren erhöhten ihre Führung etwas gemächlicher, ließen aber zu keinem Zeitpunkt einen Zweifel daran, dass jeder Einzelne an diesem Abend alles geben wollte, um die wichtigen Punkte im Kampf um die Playoffs in Hagen zu behalten. Die unfassbare Wurfquote von 94 % (75 % Dreierquote) konnten die Hausherren jedoch nicht halten und der eine oder andere Ball sprang zudem unglücklich wieder vom Ring. Das Team von Christian Held hingegen spielte sich langsam in Fahrt und fand immer öfter seine Wege durch die Hagener Defense. Zur Halbzeit bedeutete das nur noch eine 48:40-Führung für Phoenix Hagen.

Und Trier verkürzte weiter: Das 48:43 durch Hennen ließ nicht lange auf sich warten und die großzügige Führung aus der ersten Spielhälfte wurde erst einmal ein knapper Vorsprung, den vor allem Dranginis mit zwei schnellen Dreiern strittig machen wollte (55:49). Und auch Bucknor und Schmikale bewiesen, wofür sie gefürchtet sind, und verkürzten an der Dreierlinie bis auf 61:59 und wenig später war es ebenfalls Liga-Dino Bucknor, der den Ausgleich zum 64:64 schaffte. Doch die dezimierten Feuervögel bewiesen abermals Kampf- und vor allem Teamgeist und konnten sich bis zum Viertelende noch einmal etwas absetzen. Mit einem hauchdünnen 68:64-Vorsprung ging es ins letzte Viertel.

Leufroy eröffnete den letzten Spielabschnitt offensiv mit einem Dreier zum 71:64. Während Trier weiter nicht punktete, konnte Daniel Zdravevski ProA-Minuten sammeln, schraubte den Hagener Vorsprung wieder auf zehn Punkte hoch (74:64) und legte auch defensiv einen ganz starken Auftritt hin. Jonas Grof baute per Dunk zum 76:64 aus und Zdravevski tat es ihm keine Minute später gleich. Doch die Trierer hatten sich nie abgeschrieben und Chase Adams verkürzte vier Minuten vor Schluss wieder auf 80:71, doch die Feuervögel ließen sich nicht mehr bitten. Spätestens beim Grof-Dreier zum 88:73 ahnten die Zuschauer in der Krollmann Arena, dass die Punkte an diesem Abend in Hagen bleiben sollten. In den letzten Sekunden schraubten beide Teams das Scoring noch in die Höhe, letztlich gingen die Feuervögel aber beim 92:81 aber als verdiente Sieger vom Platz.  

Phoenix Hagen Headcoach Chris Harris: „Trier hat heute viel Energie und vor allem im dritten Viertel wirklich gute Treffsicherheit gezeigt. Wir sind natürlich sehr, sehr glücklich mit unserer Leistung heute. Es liegt die mit Abstand schwierigste Trainingswoche der Saison hinter uns und dafür haben wir heute auch dank der wahnsinnigen Fans im Rücken einen guten Abschluss der Woche hingelegt. Daniel hat heute das abgeliefert, was wir uns von ihm gewünscht haben. Er hat dem Team und dem Publikum Energie gegeben. Hier noch einmal ein Dank an unsere Kooperationspartner für das Entgegenkommen in dieser Woche. Alles in allem bin ich sehr stolz auf den Kampfgeist jedes einzelnen Spielers und unsere Teamleistung.“

Phoenix Hagen: Octeus (18), Gilmore (8), Leufroy (20), Geske (7), Loch, Lodders (1), Spohr (15), Grof (7), Baumann (10), Zdravevski (6).

RÖMERSTROM Gladiators Trier: Adams (13), Dranginis (15), Smit (6), Bucknor (14), Schmikale (), Dietz, Grün (8), Gloger (12), Hennen (8), Ilzhöfer (2).

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