Perspektive 2025: Phoenix will zurück ins Oberhaus

Einreichung des Insolvenzantrages 2016, erfolgreiche Abwicklung des folgenden Verfahrens in Eigenverantwortung 2017, strukturelle Neuausrichtung auf und abseits des Parketts, Spielbetrieb unter Pandemiebedingungen. Phoenix Hagen hatte es in den vergangenen Jahren alles andere als leicht, doch steht der Club dieser Tage auf einem grundsoliden Fundament, welches als Startpunkt für eine klare Ausrichtung dient: Die „Feuervögel“ wollen sich bis 2025 eine Position erarbeiten, um den Aufstieg in die Beletage in Angriff nehmen zu können - hinter dieser Vision stehen Gesellschafter, Aufsichtsrat und Clubführung als geschlossene Einheit!

Phoenix Hagen hat eine klare Vorstellung von der Zukunft, welche die Menschen in und um die Volmestadt mitnimmt und begeistert. Die „Perspektive 2025“ soll in gemeinsamer Anstrengung mit Stadt, Fans, heimischer und regionaler Wirtschaft realisiert werden. Dafür ist die Basis in den letzten Jahren mit seriösem Wirtschaften gelegt worden. Eine Aufbruchstimmung wird natürlich getragen von sportlichen Erfolgen. Daran wird von den Verantwortlichen auf unterschiedlichsten Ebenen hart und akribisch gearbeitet.

Phoenix Hagen ist aber auch eine Sportidee, die Schule macht. In den Hagener Kitas und Schulen erfahren die Angebote und Projekte des Phoenix Hagen e.V. hohe Anerkennung und Wertschätzung. Eine selbstauferlegte gesellschaftliche Verantwortung bestimmt dabei unser Handeln, denn die Integrationsangebote durch den Sport öffnen Wege zu Bildung und sozialer Teilhabe.

 

Teilabschnitte auf dem Weg zum Ziel


Um den Anforderungen der easyCredit BBL gerecht zu werden, soll und muss Phoenix Hagen sich strukturell weiter entwickeln. Mit fortschreitender Professionalisierung sind zwangsläufig Aufgaben verbunden, die nur von einem breiten Stab an Mitarbeitern zu bewältigen sind - angefangen vom Ticketing über die Spieltagsorganisation bis hin zum Merchandising. Vor allem aber gilt es die breite Basis an Partnern, Sponsoren sowie Unterstützern weiter zu stärken und den eingeschlagenen Weg gemeinsam weiter an einem Strang ziehend zu gehen.

Die sportlichen Ambitionen brauchen in letzter Konsequenz auch eine Plattform, auf der sie dem Publikum präsentiert werden - lies: Hagen braucht eine erstligataugliche Halle. Diese ist mit der „ARENAhagen“ in Aussicht. Das von der VfL Eintracht Hagen Handball-Förderer gGmbH angeschobene Bauunternehmen soll bis 2023 abgeschlossen sein und im Sportpark Ischeland zukünftig bis zu 5.000 Zuschauern Platz bieten. Phoenix Hagen setzt sich für die Umsetzung der Multifunktionsarena ein, deren Realisierung eng verknüpft mit der Erfüllung der vorherrschenden BBL-Standards ist.

 

Basis für sportlichen erfolg (ge)schaffen

 

Bei alledem setzt Phoenix Hagen auf größtmögliche Kontinuität - auf und abseits des Parketts. Die angeschobene Entwicklung der vergangenen vier Jahre soll seriös und beständig fortgeführt werden. Dazu bedarf es tragender Säulen, die mit der „Perspektive 2025“ als Ziel jeden noch so kleinen Schritt mitgehen, ohne dabei das große Ganze aus den Augen zu verlieren.

Nach der Insolvenz in der Saison 2016/2017 ist während der letzte vier Jahre und Saisons zunächst eine sportliche Basis gerettet, dann etabliert worden. Besonders die Corona-Pandemie hat dem Sport in den letzten anderthalb Spielzeiten übel mitgespielt, weswegen die Verantwortlichen umso glücklicher sind, zum Start der Saison 2021/2022 an einem Punkt zu sein, der als Ausgang für die „Perspektive 2025“ überhaupt erst dienen kann. Neben der bereits genannten strukturellen Weiterentwicklung gehört im Basketball naturgemäß der sportliche Erfolg zu einer nach vorn gerichteten Unternehmung dazu. Darum: Die Truppe von Headcoach Chris Harris will sich bis zum kommenden Frühjahr eine Position erarbeiten, aus der heraus sich um die Playoff-Teilnahme mitspielen lässt.

Dabei ist zu berücksichtigen, dass der Clubetat von einem faktischen Nullpunkt aus auf einen zwischenzeitlichen Höchstwert von 1,6 Millionen Euro gehoben werden konnte. Durch die Unwägbarkeiten der Pandemie und die damit zwangsläufig verbundenen Einbußen sank das Budget auf rund 1,2 Millionen Euro. Mit dem sukzessiven Ausbau des regionalen wie überregionalen Pools an Partnern und Sponsoren will Phoenix die finanzielle Basis kontinuierlich ausbauen und so viele basketballbegeisterte Förderer mit auf die Reise namens „Perspektive 2025“ nehmen.

 

Das sagt…


Wolfgang Röspel (Aufsichtsratsvorsitzender Basketball Hagen GmbH & Co. KGaA / Vorstandsvorsitzender Phoenix Hagen e.V.):
„Als verantwortlicher Vorsitzender für sowohl den Profibereich als auch den Hauptverein mit all seinen erfolgreichen Projekten für Kinder und Jugendliche freue ich mich, dass wir gemeinsam den Aufbruch in die nächste Entwicklungsphase angehen. Unsere „Perspektive 2025“ soll ganz klar eine „Road to BBL 2025“ sein.
Spannende, erfolgreiche Spiele und begeisterte Fans - das ist, davon lebt Basketball in Hagen. Unterstützung erfahren wir durch unsere starken Partner und Sponsoren sowie unser engagiertes Team hinter der Mannschaft. Phoenix Hagen macht sich bereit für eine gemeinsame Zukunft in einer neuen - der ersten - Liga!"


Patrick Seidel (Geschäftsführer Phoenix Hagen):
„Hagen gehört in Basketballdeutschland zu den absoluten Traditionsstandorten. In den vergangenen vier Jahren haben wir alles daran gesetzt, um unsere Geschichte weiterschreiben zu können. Diese Kraftanstrengungen, auf verschiedensten Ebenen, haben uns jetzt an einen Punkt gebracht, von dem aus wir perspektivisch mit einer klar vorwärts gewandten Ausrichtung weiterarbeiten können. Phoenix steht für Hagen, steht für die Region, steht für ehrlich erarbeitete Ziele - in unserem Fall: Die 1. Liga!“

Chris Harris (HC Phoenix Hagen):
„Sportlich waren besonders die letzten zwei Spielzeiten aufgrund der Corona-Pandemie enorm herausfordernd. Dass wir diese unbeschadet überstandet haben, ist vor allem ein Verdienst der gewissenhaften und professionellen Arbeit abseits des Parketts. Auch 2021/2022 wird alles andere als ein Spaziergang, doch wir sehen uns durch die gemachten Erfahrungen gut auf die anstehende Aufgabe vorbereitet. Dem Team ist bewusst, dass wir mit jedem Training, jedem Spiel, jeder regenerativen Einheit die Grundsteine des mittelfristig zum Aufstieg führenden Weges legen.“

 

Das ist, daher kommt Phoenix Hagen


Nach dem Start der Erstligasaison 2016/2017 musste Phoenix Hagen Insolvenz anmelden und den Spielbetrieb zu Ende November einstellen. In der Folge oblag es der bereits im Frühjahr 2015 gegründeten Basketball Hagen GmbH & Co. KGaA, das eingeleitete Insolvenzverfahren in Eigenverantwortung abzuwickeln und eine positive Fortführungsprognose zu erstellen.

Im Zuge der - zwangsweisen - Rettung und - alternativlosen - Neuausrichtung des Clubs zeichnete der Kreis an Gesellschaftern gemeinsam mit dem Aufsichtsrat für die finanzielle Seriosität von Phoenix Hagen verantwortlich. Und tut dies heute noch. Beide Gremien sind in das Tagesgeschäft der Basketball Hagen GmbH & Co. KGaA involviert und leisten durchgängige Unterstützung sowie Hilfe bei der Umsetzung der zukunftsgewandten Ausrichtung.

Wie zielstrebig und solide Phoenix Hagen nach der erfolgreichen, eigenverantwortlichen Abwicklung des Insolvenzverfahrens gearbeitet hat, zeigt sich an der reibungslosen Erteilung der ProA-Lizenz durch die Prüfstelle der 2. Basketball-Bundesliga. Seit 2018 ist der Basketball Hagen GmbH & Co. KGaA durchgängig die Lizenz ohne Auflagen erteilt worden - ein formelles Gütesiegel, welches neben den Volmestädtern in diesem Zeitraum lediglich Trier, Jena und Tübingen zuteil wurde.

 

Die Struktur

 

Abseits des Parketts werden die Gewerke von Phoenix Hagen durch die Mitarbeiter der Geschäftsstelle, insbesondere aber vor allem durch die Gesellschafter sowie den Aufsichtsrat gelenkt und vorangetrieben.

Seit Einleitung des Insolvenzverfahrens in Eigenverantwortung im Jahre 2016 zeichnet das bis heute in seiner Zusammensetzung unveränderte Gesellschaftergremium der Basketball Hagen GmbH & Co. KGaA verantwortlich. Dabei verteilen sich die Anteile wie folgt:

  • Ingo Bender
  • Axel Hefer
  • Michael Scheibe Jochheim
  • Savas Karavalis
  • Markus Knappik
  • Carsten Mahnke
  • Heiko Mazur
  • Darius Mochrefie & Sirus Mochrefie
  • Dr.Thomas Streppel
  • Sprungball GbR


Den Gesellschaftern zur Seite gestellt ist der Aufsichtsrat der Basketball Hagen GmbH & Co. KGaA, der sich derzeit aus drei ehrenamtlich handelnden Personen zusammensetzt:

  • Wolfgang Röspel (Vorsitzender)
  • Prof. Dr. Ahmet Yilmaz (Stellv. Vorsitzender)
  • Axel Funke

 

Seit Gründung von Phoenix Hagen im Jahr 2004 haben sich die „Feuervögel“ durchgängig der Jugendförderung verschrieben - und verstehen dieses Engagement bis heute als Eckpfeiler regionaler Identität. So wird Basketball in Form von Schul-AGs im gesamten Hagener Stadtgebiet angeboten, darüber hinaus bestehen mit der BG Hagen, dem SV Haspe 70 als auch den Iserlohn Kangaroos langjährig und intensiv gelebte Kooperationen.

Als Partner der durch ALBA Berlin angeschobenen Initiative „SPORT VERNETZT“ werden ab der Saison 2021/2022 noch intensiver Kitas und Grundschulen dabei unterstützt Bewegungsangebote für Kinder zu schaffen. Eine enge Verzahnung zwischen städtischer Einrichtung und Verein sorgt dabei für gegenseitige Hilfestellungen und Nutzung von bislang nur auf dem Papier vorhandener Synergien.

Mit Sören Fritze (2013) und Haris Hujic (2015) wurden zwei Spieler der „Phoenix Hagen Juniors“ zum MVP der Nachwuchs Basketball Bundesliga (NBBL) ausgezeichnet, Falk Möller erhielt anno 2013 den Award als „Trainer des Jahres“.

Aus dem Hagener Jugendprogramm sind in der Vergangenheit diverse Erstligaspieler erwachsen, von Dominik Spohr über Per Günther bis hin zu Niklas Geske und Hujic - alle vier hatten nennenswerte Anteile am Einzug in die U19-Endrunden der Jahre 2007, 2012, 2013 und 2015. Ersterer steht nach Engagements in der Beletage zurück an der Volle und gibt seine Erfahrungen nun in der ProA unter anderem an die Eigengewächse Jordan Iloanya und Luka Zajic weiter.

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