Offensiver Sturmlauf zum Auswärts-Coup

SPIELTAG 13 | Phoenix schenkt Vizemeister Leverkusen zur Pause 62 Punkte ein / Sechs Hagener punkten zweistellig / Giants verkürzen in der Schlussphase nochmals auf drei Zähler / Harris: „Haben es geschafft, nach dem Rebound oder einem Ballgewinn schnell nach vorne zu gehen.“

Damit ist das Hagener Basketball-Wochenende allerdings noch lange nicht vorbei. Am Sonntag, den 12.12.2021, sind sowohl die Juniors in der NBBL als auch die Youngsters in der JBBL im Einsatz - vor heimischem Publikum. Die U16 trifft dabei um 12:00 Uhr in der Sporthalle Altenhagen auf die Hamburg Sharks, die U19 bekommt es an selber Stelle um 15:00 Uhr mit den Young Rasta Dragons zu tun - die Partie gegen die Niedersachsen wird auf Sporttotal.TV übertragen.

Für Zuschauer vor Ort gilt die „2G“-Regelung.

Das nächste ProA-Heimspiel ist für Samstag, den 18.12.2021, gegen Tübingen angesetzt. Tickets für die Begegnung mit den Tigers sind im Onlineshop, dem Phoenix-Fanstore als auch an der Tageskasse erhältlich.

Die Krollmann Arena öffnet am Spieltag selbst um 17:30 Uhr ihre Pforten, der Hochball ist für 19:00 Uhr angesetzt.
Vor, während und nach der Begegnung halten auf dem Vorplatz der Halle sowohl der Brinkhoff’s „Löschzug“ als auch der Grillwagen reichlich Speis und Trank bereit. Es wird gebeten die nötigen Nachweise zur „2G“-Kontrolle frühzeitig bereit zu halten, um Wartezeiten zu vermeiden.

 

 

Das sagt…


Chris Harris (HC Phoenix Hagen):

„Unser Plan war ursprünglich, über eine solide Verteidigung Zugriff auf das Tempo des Spiels zu erlangen. Durch die frühen Foulprobleme einiger Spieler mussten wir allerdings umdisponieren und konnte nicht mehr so physisch wie gewünscht agieren. Zusätzlich hat Leverkusen sich an der Freiwurflinie den Rhythmus geholt, der wir ihnen nie geben wollten. Trotzdem haben wir es geschafft, nach dem Rebound oder einem Ballgewinn schnell nach vorne zu gehen. Diesen Ansatz haben wir schön in früheren Partien als positiv wahrgenommen und wollten dies jetzt unbedingt weiter verfolgen - was maßgeblich zu unserem hohen Score beigetragen hat.“


Hagen erwischte einen guten Start in die Partie, was vor allem einer starken Quote von jenseits der Dreierlinie geschuldet war. Bis zur Pause verwandelten die Schützlinge von Chris Harris starke acht Würfe aus der Distanz - bei nur 14 Versuchen (57,2 Prozent Trefferquote). Dem hatte Leverkusen zunächst defensiv wenig entgegen zu setzen, erst nach dem Seitenwechsel standen die Farbenstädter den Schützen der Gäste enger auf den Füßen. Hagen beendete die Partie mit 12/25 Dreiern (48,0 Prozent).

In der taktisch bewusst gewählten Flucht nach vorn ging das deutsche Duo um Marcel Kessen und Dominik Spohr mit besonders gutem Beispiel voran. Die beiden Eigengewächse markierten zusammen 33 Punkte, was haargenau einem Drittel aller Hagener Zähler entspricht. Kessen (18) versenkte dabei sieben seiner elf Würfe aus dem Feld (63,6 Prozent), Spohr (15) erzielte den Großteil seines Outputs von „Downtown“ (4/5 Dreier).

Mit CJ Walker (15), Marquise Moore (13), Shawn Occeus (12) und Phillip Daubner (10) gingen noch vier weitere Phoenix-Akteure mit zweistelliger Ausbeute vom Parkett.

Noch nicht zum Einsatz kam Karrington Ward. Der Amerikaner saß jedoch nach überstandener Knieverletzung (Überdehnung des Innenbandes) erstmals wieder in Spielkleidung auf der Bank.

 

 

Bayer Giants Leverkusen - Phoenix Hagen  92:99 (28:32 / 21:30 / 23:19 / 20:18)


Phoenix Hagen:
Occeus (12/1 Dreier), Giese (3), Kessen (18/2), Walker (15/2), Daubner (10/2), Ward (dnp), Penteker, Spohr (15/4), Moore (13/1), Moreaux (7), Baumann (6)

Bayer Giants Leverkusen:

Vrencken (dnp), Merz (2), Goodin (14/2), Gille (2), Jostmann (1), Figge (14/1), Kahl (7/1), Queck (dnp), Mann (22/2), Heinzmann (11, 9 Rebounds), Reaves (13/3), Bacak (6/2)


Bilanz (seit 2017)

 

Phoenix Hagen vs. Leverkusen

 

Siege

4
Niederlagen1
in Hagen2 - 0
in Leverkusen2 - 1

 




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