Occeus schenkt Trier starke 35 Punkte ein

SPIELTAG 29 | Javon Baumann mit Saisonbestleistung (14 Punkte, 8 Rebounds) / Energieleistung kompensiert Ausfälle von Walker und Kessen / Kalte Dusche: Wasserversorgung in Arena Trier ausgefallen / Harris: „14 Offensivrebounds hat noch kein Team gegen Trier geschafft“

Schon am kommenden Mittwoch, den 16.3.2022, geht es für Phoenix Hagen auswärts mit einer Nachholpartie des des 21. Spieltags in Nürnberg weiter - der Hochball ist für 19:00 Uhr angesetzt.

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Das sagt…


Chris Harris (HC Phoenix Hagen):

„Diese Woche hatten wir kaum Hallenzeiten, wenn wir trainiert haben, waren wir zum Teil nur zu sechst. Deswegen ist dieser Sieg den Jungs besonders hoch anzurechnen. Dazu haben sich Daubner und Giese während des Spiels einen Hexenschuss zugezogen. Auch Javons Leistung ist herausragend, weil er die ganze Woche nicht trainieren konnte. Der Schlüssel zum Sieg war, das wir unsere Mentalität auf den Platz gebracht haben. 14 Offensivrebounds hat noch kein Team gegen Trier geschafft.“


Erstes Viertel:

Von Anfang an ist den Feuervögeln die Verunsicherung anzumerken. Ohne C.J. Walker und Marcel Kessen kommen sie nur schwer in den den Tritt. Nach dem frühen 11:3 gelingt es ihnen jedoch mit viel Einsatz zum 11:11 auszugleichen, nur um anschließend die Gladiators wieder davon ziehen zu lassen. In der Offense ist Javon Baumann fleißig, doch ansonsten überwiegen auf Hagener Seite die Einzelaktionen. Zum Ende des Auftaktviertels gelingt ihnen noch die Ergebniskosmetik zum 25:19.

Zweites Viertel:

Wieder verschläft das Team von Chris Harris den Viertelauftakt und liegt rasch zweistellig zurück. Kaum Gegenwehr in der Defense und wilde Versuche jenseits der Dreierlinie bringen sie deutlich ins Hintertreffen. Wieder sind es Baumann, Dank seiner Physis, und Shawn Occeus mit dem ersten erfolgreichen Hagener Dreier, die die Gäste aus Westfalen wieder heranführen. Zwei Angriffe der Gladiators über den Ex Hagener Jonas Grof und Demmer zwingen Chris Harris beim 49:38 zur Auszeit. Bezeichnend; knapp eine Minute vor der Pause ein schöner Steal von Occeus, der aber dann im Fastbreak den Ball schaufelt und zu recht ein Travelling gepfiffen bekommt. Immerhin trifft Paul Giese den Buzzerbeater zur Halbzeit zum 51:45. Funfact: Schon jetzt hat Javon Baumann mit zehn Punkten seine Saisonbestleistung aus dem Spiel gegen Ehingen eingestellt. 

Drittes Viertel:

2/11, so lautet die magere Dreierbilanz der Volmestädter nach den ersten 20 Minuten. Steter Unruheherd bei Trier ist Enosch Wolf. Ihn bekommt die Hagener Defense einfach nicht in den Griff. Früh im dritten Viertel erzielt der Forward seine Punkte 12 und 13. Hagen agiert zunächst glücklos in der Offense und muss in der Defense immer wieder foulen. Wieder fallen sie auf 11 Punkte Differenz zurück. Dann aber ein erfolgreicher Dreier von Shawn Occeus und Hagen kommt wieder heran. Occeus hat jetzt schon 18 Punkte auf dem Konto. Die Dreier von Zeeb und Grof kontern Spohr mit Dreier und Baumann mit Korbleger nach Offensivrebound. Das Viertel zeigt ein ausgeglichenes Spiel. Melki Moreaux kann erneut nach offensivem Rebound auf zwei Punkte verkürzen und Shawn Occeus per Dreier zur ersten Hagener Führung einnetzen. Den Gladiatoren gelingt der erneute Ausgleich. 70:70 - alles offen vor dem Schlussviertel.

Viertes Viertel:

Van Dyk auf Trierer Seite eröffnet mit einem Dreier. Occeus trifft zwei von der Linie. Grof mit Layup, Moore und Occeus treffen die Dreier, Enosch Wolf mit And One. Es ist ein offener Schlagabtausch. In dieser Phase gelingt es den Hagenern offensiv und defensiv die Bretter zu dominieren. Dazu fängt Marquise Moore Feuer und bringt Phoenix zwischenzeitlich mit sechs Punkten in Front. Jonas Grof verkürzt wieder. Nach einem Steal schafft Shawn Occeus seinen 30. Punkt, wird dabei gefoult und er trifft den Bonus-Freiwurf. Hagen steht gut in der Defense und erhöht auf eine 7-Punkte-Führung. Erneut wechselt aber das Glück. Trier kann mit Einzelaktionen verkürzen. Hagen trifft nicht mehr, ist zu sehr bemüht, den Vorsprung zu verwalten, bis, ja bis Shawn Occeus  knapp 45 Sekunden vor der Schlusssirene sich selbst einen Dreier kreiert und trifft. Sein fünfter Treffer jenseits des Bogens heute am frühen Abend bringt Hagen mit sieben Zählern in Führung. Der Dagger? Erstmal nicht. Trier hat wieder die Antwort. Zwei Dreier in Folge, dazwischen nur ein erfolgreicher Freiwurf von Occeus, es bleibt spannend. Dominik Spohr verlegt den freien Layup, aber Trier passt unbedrängt den Ball ins Aus. 13 Sekunden, Hagen passt den Einwurf in Trierer Hände. Wieder spielen die Hausherren den Ball dann aber ins Aus. Wieder ein Einwurf und Spohr wird gefoult, trifft anschließend die Freiwürfe. Hagen entführt beide Punkte von der Mosel. Dafür gab es dann in der Trierer Halle kein heißes Wasser zum Duschen, war das die kalte Revanche?

Spieler des Spiels


Ganz klar, Shawn Occeus. 35 Punkte und acht Rebounds, die Hagener Nummer #1 hat auch wie eine solche gespielt. Über das ganze Spiel war Occeus der Gamechanger für Hagen, weil ihn die Trierer Defense zu keiner Zeit kontrollieren konnte.

RÖMERSTROM Gladiators Trier - Phoenix Hagen  92:96

(25:19 | 51:45 | 70:70 | 92:96)


Phoenix Hagen:

Occeus (35, 8 Rebounds, 3 Steals), Giese (7), Daubner (5 Rebounds), Ward (2) Spohr (5), Moore (25, 5 Rebounds) Moreaux (8) Baumann (14, 8 Rebounds)

RÖMERSTROM Gladiators Trier:

Wolf (18, 15 Rebounds), Van Dyk (14) Wiley (14) Grof (9)

Bilanz (seit 2017)

 

Phoenix Hagen vs. Trier

 

Siege:6
Niederlagen:4
in Hagen:3 - 2
in Trier:3 - 2

 

 



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