Topscorer des Abends: Cameron Delaney kam am Ende auf 18 Punkte. Foto: Jörg Laube

Niederlage zum Saisonauftakt in Leverkusen

Mit 76:80 verlieren die Feuervögel das erste Spiel der ungewöhnlichen Saison 20/21 bei den Bayer Giants. Am Ende stand fest: Es wäre mehr drin gewesen.

Das Derby geht an Leverkusen: Mit guten Ansätzen, am Ende aber zu wenig Konsequenz in der Offense und einigen Nachlässigkeiten in der Defense hat Phoenix Hagen sein Auftaktspiel bei den Bayer Giants mit 76:80 (22:16, 14:22, 19:19, 21:23) verloren.

Zu Beginn schickte Headcoach Chris Harris Cameron Delaney, Dominik Spohr, Joel Aminu, Jannick Lodders und Javon Baumann aufs Feld – und der Start in die Saison 2020/21 begann vielversprechend. Nach anderthalb Minuten hatten die Feuervögel ihre Gastgeber förmlich überrannt, führten mit 6:0 – ehe sich die Leverkusener fingen und in der Defense konzentrierter zur Sache gingen.

Dennoch war Phoenix weiter im Flow, setzte sich - angeführt von einem starken Cameron Delaney (18 Pkt.) – immer weiter ab und verbuchte in der 12. Minute sogar eine 12-Punkte-Führung (28:16). Mit einer 15:2-Serie glichen die Leverkusener das Spiel aber noch im zweiten Viertel aus – es entwickelte sich eine bis zum Schluss offene Partie, in der sich sowohl Hagen (50:44, 25.) als auch Leverkusen (61:55, 32.) für kurze Zeit leicht absetzen konnten. Diese Führungen waren aber nie von langer Dauer.

1:55 Minuten vor Schluss hieß es: Crunchtime! Nach dem erfolgreichen Layup von Lohaus rief Chris Harris sein Team zur Auszeit, in deren Folge aber leider zunächst Jermaine Bishop einen 3er verwarf und Javon Baumanns Offensivrebound ebenfalls nicht genutzt wurde. Stattdessen stahlen die Giants den Ball, wurden gefoult und verwandelten in Person des starken Ex-Hageners Haris Hujic (16 Pkt.) 17 Sekunden vor Schluss souverän ihre Freiwürfe zum vorentscheidenden 79:75.

Phoenix-Headcoach Chris Harris war entsprechend enttäuscht: „Wir haben heute leider nicht das gezeigt, was in vielen Spielen der Preseason geklappt hat. Sei es in der Defense unterm Korb gegen das Pick´n Roll oder bei den Systemen in der Offense. Am Ende haben wir leider im Kollektiv zu viele Fehler gemacht.“ Ein Kompliment richtete Harris an den Gegner: „Die Giants haben mit ganzer Physis dagegengehalten und verdient gewonnen. Glückwunsch nach Leverkusen.“

Die guten Ansätze, die die Feuervögel in der Ostermann-Arena aber phasenweise durchaus gezeigt haben, können nun am kommenden Samstag, 24. Oktober, in Zählbares umgewandelt werden: wenn um 19.30 Uhr die Tigers Tübingen in der Krollmann Arena zu Gast sind.

Scorer Hagen: Bishop 8, Delaney 18, Cartwright 12 (3 Ass.), Giese, Loch DNP, Haney 2, Zdravevski 9 (5 Reb.), Lodders 2, Spohr 17, Aminu 4 (3 Ass.), Baumann 4

Freiwürfe: 14 von 18 (78 %)
Dreier: 10 von 29 (34 %)

BLEIB AM BALL

Melde Dich zum kostenlosen Newsletter Service an!