NBBL/JBBL: Ausfälle und mehr

Ein wenig gelungenes Auswärtswochenende erlebten die Phoenix-Nachwuchsteams am 4. Spieltag der Saison 2022-2023.

Das von zahlreichen Ausfällen gebeutelte NBBL-Team verlor nach drei guten Viertel in Bremerhaven; das JBBL-Team verlor zwei Viertel gegen die UniBaskets Paderborn deutlich und folglich auch das Spiel.


NBBL | Spieltag 4 | 30.10.2022
Eisbären Bremerhaven - Phoenix Hagen  80:62  (18:17, 15:17, 22:12, 25:16)


Innerhalb von 24 Stunden reduzierte sich der Kader des Phoenix-NBBL-Teams auf 9 einsatzfähige Spieler, von denen Muhamed Ibraimov vor Ort in Bremerhaven nach dem Warm-Up ausfiel. Eine abermals schwierige Situation für das Trainergespann Cirkovic/Judtka, das während der ersten Halbzeit ein kämpfendes Phoenix-Team sahen. Beide Viertel verliefen knapp, mit leichten Vorteilen für die Gäste. Doch eine schwache Phoenix-Phase im 3. Viertel nutzten die Eisbären Bremerhaven, um sich etwas abzusetzen. Diesen Vorsprung hielt das Heimteam bis ins letzte Viertel. Dort gelang den Gastgebern abermals ein kleiner Lauf, der den Hagener Rückstand vergrößerte. Nur 62 erzielte Punkte reichten nicht zum Auswärtssieg, so dass das Hagener Team mit der dritten Niederlage in Folge die Heimreise antrat.

Phoenix Hagen
: Oskar Böther (17), Lukas Vasiliu (0, 5 Assists), Theo Karafillidis (9), Luis Uhlenbrock (0), David Pavljak (26, 11 Rebounds), Mallick Touray (8, 6 Rebounds), Semen Plachkov (2), Muhamed Ibraimov (DNP), Daniel Stojakovic (DNP)

Wie erwartet hatte das Phoenix-JBBL-Team einen schweren Stand gegen die UniBaskets Paderborn. Deren Qualität und körperliche Überlegenheit konnte das Hagener Team nicht ausgleichen und hatte mit der an diesem Sonntagvormittag gezeigten Defense keine realistische Siegchance.


JBBL | Spieltag 4 | 30.10.2022
UniBaskets Paderborn - Phoenix Hagen  102:77  (31:17, 25:25, 32:21, 14:14)


Die Geschichte des Spieles ist schnell erzählt: Das Phoenix-JBBL-Team bekam weder den Rebound noch die gegnerischen Playmaker (zusammen 66 Punkte) in den Griff und warf mit schwache Quoten. Vor allem den Jugend-Nationalspieler Tom Brüggemann bekam die Phoenix-Defense nicht in den Griff und hinderte den Auswahlspieler Osaigbovo Aguebor (21 Rebounds) zu wenig effektiv beim Rebounding.


Nach passablem Start in die Partie, zeigten sich zahlreiche Lücken in der Phoenix-Defense, die das Paderborner Team konsequent ausnutzte. Im 2ten Spielabschnitt steigerte sich die Mannschaft von Phoenix Hagen in der Offense, kam allerdings weiterhin zu selten zu Stopps. Auch den Start ins 3. Viertel gestalteten die Gäste gut und verkürzten den Rückstand auf 50:61/24. Minute. Doch danach  waren es abermals die Defizite in der Defense, die vom Heimteam genutzt wurden. Im letzten Viertel gab es wenige gute Aktionen, mit einem 14:14 "trudelte" das Spiel aus.


Phoenix Hagen
: Phil Härtl (22), Jonas Langermann (13, 9 Assists, 7 Steals), Julius Gebauer (8), Finn Drescher (10, 5 Rebounds), Benjamin Toennies (0), Julius Trettin (13), Tim Ludwig (7), Luis Linderhaus (0), Cemal Birinci (0), Panagiotis Mousionis (0), Eric Akem (0)

Beide Nachwuchsteams von Phoenix Hagen haben haben am nächsten Wochenende spielfrei.

Marsha Owusu Gyamfi, Leiterin und Headcoach im Phoenix Jugend-Leistungsprogramm, zieht nach 4 Spieltagen eine erste kurze Bilanz:

"Das NBBL-Team durchläuft eine schwierige Phase und hat mit drei Niederlagen in Folge den guten Start    in die Saison nicht ausbauen können. Die beiden spielfreien Wochenende werden dem Team gut tun und der Mannschaft die Gelegenheit geben weiter zusammenzufinden und Fortschritte zu erzielen. Heute hatte das Team von den kurzfristigen Ausfällen gebeutelt eine gute erste Halbzeit, war danach nicht in der Lage, den weiteren Widrigkeiten im Spielverlauf zu trotzen.

Das JBBL-Team ist gut gestartet und hat nur gegen die beiden Gruppenfavoriten verloren. Das Team ist konkurrenzfähig und hat die Chance in die Hauptrunde  einzuziehen. Mit dieser neu-zusammengestellten Mannschaft, die erst durch die Qualifikation in die Liga gekommen ist, ist das eine gute Ausgangslage, auf die sich die Spieler freuen. Die spielfreie Woche wird das JBBL-Team zur Erholung nutzen.

Insgesamt stehen wir erst am Anfang, etablieren weiter die Strukturen und gute Gewohnheiten. Wir kommen von Unten und alle Beteiligten brauchen Ausdauer und Geduld, Einsatzbereitschaft und Begeisterung, um sukzessive Fortschritte auf allen Ebenen zu erzielen."

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