Nach doppelter Overtime siegen Juniors gegen Bremerhaven

Spannender war wohl kaum eine Partie der bisherigen Saison für die Phoenix Hagen Juniors: Nach doppelter Overtime setzte man sich am Sonntag 107:103 (24:22, 18:16, 16:21, 23:22 (OT:14:14, 12:8)) gegen das NBBL-Team der Eisbären Bremerhaven durch und konnte den zweiten Tabellenplatz sichern.

Bremerhavens Topscorer Friederici und Zenelaj überragten von Beginn an die sehr ausgeglichene Partie und bereiteten den Hagenern vor allem von der Dreierlinie aus große Schwierigkeiten. „Die beiden sind sehr stark und hatten auch noch einen Sahnetag erwischt“, resümiert Juniors-Headcoach Stanley Witt. Die Hagener haben defensiv alles in die Waagschale geworfen, um sich gegen die super Quoten der Gegner zu wehren. „Paul Schult und Felix Krall haben sich für das Team aufgeopfert und einen super Job gemacht“, lobt Witt. Bis zur Halbzeit hatte sich so keine der beiden Mannschaften großartig absetzen können und es ging mit einer leichten 42:38-Führung in die Kabine.

Trotz der insgesamt 107 Punkte haben sich die Juniors offensiv nicht von ihrer besten Seite gezeigt. Mit einer 21 prozentigen Dreierquote und über 20 Ballverlusten war man trotz des Sieges nicht zufrieden. Der Schlüssel zum Erfolg waren unter anderem 24 Offensiv-Rebounds sowie ein ganz starker Felix Krall, der sowohl in der ersten Overtime mit zwei Dreiern in Folge und in der zweiten Overtime mit einem Rebound nach eigenem Wurfversuch inklusive And-One maßgeblich am Phoenix-Erfolg beteiligt war. Zwei verwandelte Freiwürfe vom Hagener Topscorer Daniel Zdravevski besiegelten den 107:103-Sieg der Feuervögel nach 50 Spielminuten.

Wir freuen uns natürlich sehr über den Sieg, wollen ihn aber keinesfalls als Maßstab nehmen und sind uns darüber im Klaren, dass wir mit dem Schrecken davongekommen sind. Nun bereiten wir uns auf das wichtige Spiel in zwei Wochen gegen Münster vor, das wir gewinnen müssen, um in die Aufstiegsrunde zu kommen“, erklärt Stanley Witt.

Phoenix Hagen Juniors: Zdravevski (36), Loch (20), Krall (16), Jung (13), Krichevski (9), Schult (5), Kwast (5), Wriedt (3), Vaihinger, Dresel.

Eisbären Bremerhaven: Friederici (47), Zenelaj (36), Kruhl (8), Otakho (5), Meyer (3), Westphal (2), Jaletzke (2), Röwekamp, Maaß.

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