Nach der Sturmpause warten starke Heidelberger

Nachdem Sturmtief Sabine Phoenix Hagen den letzten Spieltag verhagelt hat, geht es am Sonntag, 16.02.2020, bei den MLP Academics Heidelberg mit dem 26. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA weiter. Sprungball ist um 17 Uhr am Olympia-Stützpunkt in Heidelberg.

Trotz des ungeplant ruhigen Wochenendes verlief die Vorbereitung auf die Partie gegen Heidelberg für Chris Harris durchwachsen: „Domi musste aufgrund einer kleinen Verletzung kurzfristig beim Training aussetzen und nachdem Janniks Fingerverletzung aus dem Nürnberg-Spiel doch operiert wurde, steigt er erst langsam wieder ins Teamtraining ein.“

Auch den Heidelbergern blieb die Partie gegen Trier am Wochenende aufgrund des Sturms verwehrt. Der Nachholtermin hat aber bereits am Mittwoch stattgefunden. Die MLP Academics konnten sich nach Verlängerung 104:97 bei den RÖMERSTROM Gladiators Trier durchsetzen und stehen auf dem vierten Tabellenplatz mit 14 Siegen aus 24 Spielen. Phoenix Hagen kommt bislang auf zehn Siege aus 22 absolvierten Partien und steht vor der Begegnung auf Platz zwölf.

Unangefochtener Topscorer der Acdemics ist seit der Verletzung von Shyron Ely Shooting Guard Devonte Lacy, der durchschnittlich knapp 20 Punkte versenkt. Doch das Team von Svetislav „Frenkie“ Ignjatovic lebt nicht von vereinzelten Topakteuren, sondern von einem tiefen und erfahrenen Kader. Nachdem sie schon zu Saisonbeginn mit einigen Siegen ein Ausrufezeichen setzen konnten, fielen sie in ein kurzes Tief, aus dem sie sich aber spätestens nach dem hart erkämpften Sieg gegen die Trierer wieder befreit haben. Ihre überschaubare Heimbilanz von fünf Heimsiegen aus insgesamt 14 Siegen könnte man aber auch als kleinen Vorteil für die Feuervögel werten.

Phoenix Hagen Headcoach Chris Harris: „Heidelberg ist eine erstklassig besetzte Mannschaft und verfügt auf jeder Position über starke Waffen. Letzteres können wir aber inzwischen auch von uns behaupten. Ich bin davon überzeugt, dass es eine ganz schwierige Aufgabe wird, nach Heidelberg zu fahren und dort zu gewinnen, das ist uns auch in der Vergangenheit schon schwergefallen. Es wird auf die Tagesform und die Energie beider Teams ankommen, die letztlich darüber entscheiden wird, ob uns eine kleine Überraschung gelingt.“

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