Joel Aminu beim Hinspiel am 23. Januar. Foto: J. Laube

Hiobsbotschaft vor dem Spiel in Heidelberg

MLP Academics empfangen am 24. Februar, 19.30 Uhr, die Feuervögel / Dominik Spohr an Pfeifferschem Drüsenfieber erkrankt

Nach dem vor allem in der Höhe überraschenden Sieg gegen die Bayer Giants Leverkusen wollen die Feuervögel am Mittwoch, 24. Februar, nachlegen: Leichter wird’s aber nicht: Mit den MLP Academics Heidelberg geht es gegen ein Team, das seine Ansprüche, ganz oben in der ProA mitzuspielen, bereits mehrfach unter Beweis gestellt hat. Unter anderem vor exakt einem Monat, als die Hagener in eigener Halle mit 67:81 das Nachsehen hatten.

Die Heidelberger belegen derzeit zwar „nur“ Rang vier der Tabelle, haben aber auch erst 15 Spiele auf ihrem Konto. Gemeinsam mit Science City Jena verbuchen die Academics aktuell die wenigstens Niederlagen – vier an der Zahl. Ein Ausrufezeichen setzte das Team von Headcoach Branislav Ignjatovic zuletzt gegen die Rostock Seawolves, die man in einem Krimi mit 78:75 schlug.

Den Grundstein für Hagens Niederlage am 23. Januar legte nicht nur ein glänzend aufgelegter Shaun Willet (14 Pkt./8 Reb.) auf Seiten der Gäste, sondern auch Shyron Ely, der am Ende mit 18 Punkten Topscorer der Partie war und den entscheidenden letzten Punch setzte. Zwar waren die Feuervögel in der 37. Minute noch einmal auf 67:70 herangekommen, hatten vorher aber viel Kraft in die Aufholjagd investieren müssen: Mitte des dritten Viertels hatten sie noch mit 20 Punkten zurückgelegen.

Routinier Spohr fehlt bis auf Weiteres

Bei der angestrebten Revanche werden die Feuervögel allerdings weiterhin auf ihren Routinier Dominik Spohr verzichten müssen: Beim 31-Jährigen, der bereits im Frühjahr 2020 an Covid-19 (mit mildem Verlauf) erkrankt war, wurde nun Pfeiffersches Drüsenfieber diagnostiziert. Spohr stand zuletzt am 31. Januar beim Auswärtsspiel in Ehingen auf dem Parkett und klagte anschließend über allgemeine Erkältungssymptome. Unter anderem machten Fieber und die für diese Viruserkrankung typische Abgeschlagenheit eine Trainings- oder gar Spielteilnahme seitdem unmöglich. Weitere Untersuchungen seitens der medizinischen Abteilung stehen noch aus, sodass ein fester Termin für Dominik Spohrs Rückkehr aufs Parkett derzeit nicht genannt werden kann.

Phoenix-Headcoach Chris Harris: „Wir hatten in den vergangenen Wochen gehofft, dass sich Dominiks Gesundheitszustand deutlich verbessert und wir ihn bald wieder im Teamtraining begrüßen können. Leider hat sich diese Hoffnung nun zerschlagen und uns bleibt nur, ihm jetzt erst einmal alles erdenklich Gute und eine schnelle Genesung zu wünschen!“ Diesen Wünschen schließt sich auch Geschäftsführer Patrick Seidel an, der in diesem Zusammenhang erneut betont, wie wichtig auch vor diesem Hintergrund die Aufstockung des Kaders um einen weiteren potenziellen Leistungsträger ist. „Losgelöst von der Entscheidung der Liga, in diesem Jahr keine Mannschaft absteigen zu lassen, haben wir uns ganz bewusst für eine Nachverpflichtung entschieden. Der Ausfall Dominiks zeigt, wie wichtig und richtig diese Entscheidung war“, sagt Seidel. Weiterhin sei es „eine Frage der Ehre“, die Saison nicht als Letzter zu beenden und gleichzeitig zu zeigen, zu was das Team ohne Quarantänephasen in der Lage gewesen wäre.

Fragezeichen hinter Ward

Die Feuervögel können – mit Ausnahme Spohrs – in Heidelberg aus dem Vollen schöpfen. Ein Fragezeichen steht allerdings noch hinter Neuzugang Karrington Ward, der erst am Montag ins Teamtraining eingestiegen ist. Phoenix-Headcoach Chris Harris: „Heidelberg hat ein Bomben-Team und ist eine der stärksten Mannschaften der Liga mit einem unglaublich tiefen Kader. Von uns wird alles abverlangt, aber wir wollen an die guten Leistungen anknüpfen, die wir gegen Leverkusen, aber auch in der zweiten Halbzeit gegen Heidelberg gezeigt haben. Den Topfavoriten wollen wir auf jeden Fall ärgern.“

Das Spiel gegen Heidelberg wird am Mittwoch, 24. Februar, ab 19.30 Uhr live auf Sportdeutschland.TV übertragen.

Kader Phoenix Hagen vs. MLP Academics Heidelberg: Jermaine Bishop, Cameron Delaney, Kyron Cartwright, Paul Giese, Emil Loch, Zachary Haney, Daniel Zdravevski, Jannik Lodders, Javon Baumann, Joel Aminu, Marcel Keßen, Jordan Iloanya/Karrington Ward

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