Hiobsbotschaft für Terrell Allen

Der Amerikaner war erst seit Kurzem in der Stadt, hatte sich schnell im Team von Phoenix Hagen akklimatisiert und war bereit für seinen ersten Einsatz. Dieser dauerte am vergangenen Sonntag, den 12.9.2021, gegen Bremerhaven allerdings nur 4:27 Minuten. Beim Zug zum Brett knickte Terrell Allen mit dem linken Knie weg, nach eingehenden Untersuchungen folgte nun die niederschmetternde Diagnose: Der Meniskus ist beschädigt, darüber hinaus sind sowohl Kreuzband als auch Innenband gerissen.

Patrick Seidel (Geschäftsführer Phoenix Hagen):
„Nach dem Spiel in Bremerhaven hatten wir noch die leise Hoffnung, dass die Verletzung weniger dramatisch ausfällt, da Terrell eigenständig gehen konnte. Nach einem MRT-Termin am Montag im Klinikum Dortmund Nord ereilte uns alle die denkbar schlechteste Nachricht. Für Terrell tut es uns nach seinem guten ersten Profijahr in der Türkei unendlich leid, da er noch am Anfang seiner Karriere steht und wir mit ihm gemeinsam den nächsten Schritt tun wollten. In enger Absprache mit ihm selbst, seinem Agenten sowie unserem Medical Staff tauschen wir uns derzeit intensiv aus, um Terrell eine bestmögliche Rehabilitation zu ermöglichen.“

Chris Harris (Headcoach Phoenix Hagen):
„Eine solche Verletzung ist niemandem zu wünschen. Wir drücken Terrell die Daumen, dass er in den kommenden Wochen und Monaten vor allem mental stark bleibt und das Knie vollständig heilt.
Für uns als Team gilt es nun abermals enger zusammen zu rücken, um die Lücke auf der Eins zu schließen - diese Herausforderung ist uns bereits bestens bekannt. Gleichzeitig gilt es den Spielermarkt weiterhin zu sondieren und einen zu unserem System passenden Point Guard zu finden.“



Terrell Allen war in der siebten Minute des ersten Viertels mit dem linken Knie nach innen weggeknickt. In den bis dahin absolvierten 4:27 Minuten auf dem Feld hatte der Amerikaner zwei Würfe auf den Korb abgegeben, einen Assist verteilt und zwei Ballgewinne errungen.

Im Nachgang an das Testspiel bei den Eisbären Bremerhaven wurde am Klinikum Dortmund Nord über die Mannschaftsärzte Dr. Jens-Peter Stahl und Dr. Thorsten Strohmann ein MRT-Termin angefragt, knapp 24 Stunden später lag Allen in der „Röhre“.

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