Gießen 46ers gewinnen den ersten Phoenix-Cup

Ingo Freyer und Steven Wriedt gewinnen mit den JobStairs Gießen 46ers das Finalspiel des Phoenix-Cups gegen Science City Jena 89:81 (47:46).

Die erste Begegnung des Phoenix-Cups 2019 zwischen Paderborn und Jena ging nach hart umkämpften 40 Minuten 89:82 an das neue Team von Alex Herrera. Um 18 Uhr standen sich dann Phoenix Hagen und die JobStairs Gießen 46ers gegenüber. Die Feuervögel unterlagen den 46ers nach einer sehr ansehnlichen Partie 81:99 (47:56), was Hoffnung auf einen Sieg am Sonntag gegen Paderborn machte. Was zunächst eindeutig nach einem Vorteil für die Hagener aussah, entwickelte sich zu einer ganz knappen Partie, in der Phoenix Hagen den Uni Baskets Paderborn letztlich 84:88 unterlag.  

Phoenix Hagen - JobStairs Gießen 46ers

Kyle Leufroy eröffnete die Partie zügig zum 3:0 für die Hausherren. Alen Pjanic legte für Gießen zum 3:2 nach, durch Freiwürfe von Niklas Geske und Domi Spohr setzte sich Hagen daraufhin bis zum 8:2 ab. Wenn es die Gießener unter den Korb schafften, machte sich die Überlegenheit des Erstligisten deutlich, Hagen hielt die Führung jedoch bei und beim 16:11 (5:34 Min.) zog Ingo Freyer das erste Timeout. Die Feuervögel ließen sich davon nicht beirren und Neuzugang Adam Pechacek scorte bei seinem ersten Einsatz auf Hagener Parkett zum 21:15, 24:17 und 26:17. Ein Gießener Lauf gipfelte kurz vor Viertelende aber letztlich im 27:27 durch Luke Petrasek.

Gleich zu Beginn des zweiten Viertels holte Teyvon Myers die erste Führung für die 46ers per Freiwurf zum 27:28 und legte zum 29:33 noch einmal einen Dreier nach (8:24 Min.). Auch nach seiner zweiten Einwechslung sorgte Phoenix-Neuzugang Adam Pechacek schnell für Punkte (33:40), doch die Gießener hatten nun ihren Rhythmus gefunden und machten es den Hagenern zunehmend schwerer. Als das Freyer-Team zur Viertelhälfte bis auf 50:35 davonzog, nahm Chris Harris ein Timeout. Die Gießener arbeiteten sich weiter nach vorn, Niklas Geske und Michael Gilmore konnten den Rückstand kurz vor der Halbzeit noch bis auf 42:54 verkürzen und es ging letztlich beim 42:56 in die Pause.

Die ersten Minuten der zweiten Spielhälfte gehörten den beiden Hagener Topscorern des Abends, Niklas Geske, und Kyle Leufroy: Geske versenkte zu Beginn der zweiten Halbzeit seinen 17. Punkt zum 44:56 und auch Kyle Leufroy drehte auf und sorgte für das 47:59, 49:59 und 51:62. Beim 54:70 hieß es Timeout Phoenix Hagen. Für die nächsten Phoenix-Punkte war Michael Gilmore zum 58:72 verantwortlich und Jasper Günther verringerte den Rückstand kurz darauf zum 61:72 und assistierte Adam Pechacek beim 63:74-Viertelstand.

Der Rückstand der Feuervögel unterwanderte zum ersten Mal seit dem 1. Viertel wieder die 10er-Marke, als wiederum Jasper Günther zum 65:74 traf. Ein starker Michael Gilmore legte zum 67:74 noch einen drauf und drängte das Freyer-Team zum Timeout.  Gleiches wiederholte sich gute zwei Minuten später, als Michael Gilmore sich unter dem Brett gegen Gießens Big Men durchsetzte und zum 69:79 scorte. Doch die Gäste machten nunmehr deutlich, dass sie am Sonntag gegen Jena am Zug sein wollten. Gießens Jordan Barnett versenkte einen Dreier zum 72:89 und legte zum 74:89 gleich für drei nach. Jasper Günther, mit seinem bislang besten Spiel der Vorbereitung, sorgte mit vier verwandelten Freiwürfen für das 78:99 und einem weiteren Dreier für den 81:99-Endstand eines attraktiven Testspiels, in dem sich Phoenix Hagen trotz Liga-Unterschied sehr gut verkaufen konnte.

Phoenix Hagen: Gilmore (10), Leufroy (15), Günther (12), Geske (20), Loch, Aminu (2), Lodders (3), Spohr (6), Grof (2), Pechacek (11), Baumann.

Gießen 46ers: Shelton (5), Myers (13), Pjanic (7), Abreu (3), Okpara, Petrasek (17), Barnett (21), Thomas (31), Bryant (2).

 

Phoenix Hagen – Uni Baskets Paderborn

Am Sonntagmittag schickten Chris Harris und Alex Nolte zunächst Niklas Geske, Kyle Leufroy, Jonas Grof, Dominik Spohr und Javon Baumann aufs Parkett. Jannik Lodders wurde aufgrund einer starken Erkältung geschont. Mit auf dem Block stand jedoch Trainingsspieler Paul Giese vom Kooperationspartner BG Hagen.

Die ersten Punkte am zweiten Tag des Phoenix-Cups gehörten Kyle Leufroy zum 2:0 und beinahe gelang ihm auch das 4:0, bei dem er dann Schützenhilfe von Javon Baumann erhielt. Seiferth eröffnete das Scoring für Paderborn mit einem And-One gleich auf 4:3 (8:04 Min.) und es folgte der erste Ausgleich nach knapp drei Minuten durch Jens Großmann. Auch zum 13:13 gelang den Paderbornern ein weiterer Ausgleich, den Joel Aminu per Dreier aber schnell zum 16:13 rückgängig machte. Michael Gilmore machte am Sonntag da weiter, wo er am Samstag aufgehört hatte und sorgte zum 25:15 für die erste zweistellige Führung der Feuervögel und legte bis Viertelende noch einen Dreier zum 28:15 nach.

Auch Jasper Günther erwischte wieder einen guten Tag und schenkte Paderborn gekonnt einen Dreier zum 31:15 ein. Nach fünf Minuten mit wenig Offensivleistung auf beiden Seiten (35:21) zog Chris Harris das erste Timeout der Partie. Das nutzten jedoch die Uni Baskets zunächst zu ihrem Vorteil und kamen in einen Lauf. Thomas Reuter scorte zum 35:28 und Henning Ballhausen legte zum 35:30 nach, bevor Jonas Grof bei 1:35 Minuten wieder für die Feuervogel scorte (37:30). Doch die Paderborner spielten ihre Stärken weiter aus und wiederum Thomas Reuter machte es kurz vor der Halbzeitsirene zum 37:35 noch einmal richtig eng. Zwei verwandelte Freiwürfe von Neuzugang Adam Pechacek stellten den 39:35-Halbzeitstand her.

Jonas Grof sorgte mit vier Punkten noch für das 41:38, bevor Paderborn bis aufs 43:41 herankam. Immer wieder konnte sich aber der Topscorer des Spiels, Michael Gilmore, unter dem Brett durchsetzen und war inklusive Günther-Assist für das 49:41 verantwortlich, das den Hagenern wieder ein kleines Polster verschaffte. Daniel Mixich verkürzte dann aber zum 49:44 und 52:49 und Phoenix schaffte es nicht, sich erneut abzusetzen. Als Ausgangslage für das Schlussviertel stand ein 59:57 auf der Anzeigetafel.

Die erste Paderborner Führung ließ nicht lange auf sich warten. Daniel Mixich setzte gleich im ersten Angriff erfolgreich zum nächsten Dreier an (59:60). Gegen die Paderborner Offensive fiel den Feuervögeln in den Folgeminuten nur wenig ein, beim 66:74 (5:53 Min.) bat Chris Harris dann zum Timeout. Es folgten gleich zwei Dunks von Michael Gilmore, die den Rückstand kurzfristig auf fünf Punkte verkürzten (69:74). Auch wenn Paderborn immer wieder nachlegte, gaben die Feuervögel zu keinem Zeitpunkt nach und Joel Aminus Sprungwurf zum 76:79 (2:40 Min.) glich Niklas Geske mit einem Dreier zum 79:79 aus. Großmann und Logan sorgten aber zügig wieder für einen 79:84-Vorsprung für Paderborn. In den letzten zwei Minuten entwickelte sich ein regelrechter Krimi um Platz 3 des Phoenix-Cups. Geske und Baumann glichen 32 Sekunden vor Schluss erneut zum 84:84 aus. In der Crunchtime hatten aber dann die Uni Baskets Paderborn den längeren Atem und die stärkeren Nerven und Phoenix Hagen unterlag 84:88.  

Phoenix Hagen: Gilmore (21), Leufroy (4), Giese, Günther (5), Geske (12), Aminu (11), Spohr (5), Grof (11), Pechacek (6), Baumann (9).

Uni Baskets Paderborn: Ballhausen (9), Grossmann (9), Trapp (10), Mixich (15), McCullum (9), Seiferth (5), Logan (17), Buntic, Reuter (11), Ward (3).

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