Feuervögel holen wichtigen Sieg beim Tabellennachbarn

Der 21. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA führte Phoenix Hagen tief in den Süden zum Tabellennachbarn, den Wiha Panthers Schwenningen. Nachdem die Feuervögel zu Beginn gut vorlegten und lange einen bequemen Vorsprung hielten, wurde es nach hinten raus noch einmal richtig eng. Nach 40 hart umkämpften Minuten, holten sie sich letztlich den verdienten 69:63-Sieg.

Phoenix Headcoach Chris Harris hatte an diesem Abend seine Starting Five leicht umgestellt und schickte zunächst Niklas Geske, Joel Aminu, Jannik Lodders, Dominik Spohr und Adam Pechacek ins Rennen.

Der erste Angriff sollte für die Hagener auch gleich Punkte bedeuten: Dominik Spohr eröffnete mit einem Dreier und legte im nächsten Angriff nach Foulspiel beim Dreierversuch zum 0:6 an der Freiwurflinie nach. Erst nachdem auch Adam Pechacek noch punkten durfte, scorte Marko Bacak für die Hausherren (8:2). Doch der Run der Feuervögel ging weiter, Jannik Lodders machte die Führung zum 4:15 erstmal zweistellig und bei Pechaceks 4:17 griff Schwenningens Headcoach Alen Velvic zur ersten Auszeit. Doch das erste viertel sollte den Hagenern gehören, auch wenn die Panthers langsam aber sicher in ihrem Offensivrhythmus fanden und sich bis zum 15:25 herankämpften.

Die Schwenninger Aufholjagd nahm viertelübergreifend ihren Lauf und so war Coach Harris nach knapp drei Minuten beim 25:30 auch zur ersten Auszeit gezwungen. Durch Dreierschütze Rasheed Moore, den die Hagener in dieser Phase des Spiels nur bedingt zu stoppen wussten, wurde es zum 28:32 erstmals richtig knapp. Angeführt vom Kapitän gelang es aber, den Vorsprung wieder auf zehn Punkte hochzuschrauben und relativ konstant zu halten. Zur Halbzeit bedeutete das einen Elf-Punkte-Vorsprung für Phoenix Hagen (34:45).

Dominik Spohr, der bereits mit 17 Punkten auf dem Konto in die zweite Spielhälfte startete, legte schnell zum 34:47 nach. Doch auch die Hausherren kamen gut aufgelegt aus der Kabine und konnten gleich zwei Mal nach Offensiv-Rebound punkten. Nachdem Jonathan Octeus an der Freiwurflinie kein glückliches Händchen bewies, schraubten er und der für Adam Pechcek eingewechselte Michael Gilmore den Hagener Vorsprung weiter in die Höhe (40:55). Die Schwenninger kämpften sich durch ein Dreipunktspiel von Michael Lewis bis auf 50:57 heran, das korrigierte Jon Octeus, nun treffsicher an der Freiwurflinie, noch zum 50:60.

Zum Auftakt des vierten Viertels ließen die Feuervögel Rasheed Moore erneut zu viel Raum, was er direkt in Punkte umsetzte (52:60). Das Momentum lag nun auf Seiten der Schwenninger, die von ihren Fans lautstark unterstützt wurden. Phoenix tat sich aus dem Feld und von der Freiwurflinie nun schwer und so war nach knapp drei Minuten das 56:60 erreicht – Timeout Hagen. Moore machte es nach einem unsportlichen Foul von Octeus durch zwei verwandelte Freiwürfe sogar noch knapper, den Ballbesitz konnten die Hausherren jedoch nicht zum Ausgleich nutzen. Es entwickelte sich die erwartet hitzige Partie der Tabellennachbarn, in der Phoenix die Nase stets knapp vorn behielt. Bei Joel Aminus Korbleger zum 60:66 (3:10 Min.) unterbrach Coach Velvic die Partie mit einem Timeout, dem ein Dreier von Drew Brandon folgte. Spohr tat es ihm gleich (63:69) und markierte damit bereits 2:21 Minuten vor dem Schlusspfiff den Endstand.

Phoenix Hagen Headcoach Chris Harris: „Vorne weg möchte ich Schwenningen dazu gratulieren, dass sie hier in den letzten 15 Jahren einen tollen Standort aufgebaut haben. Das Spiel war erwartet knapp, sehr körperlich und defensiv. Dementsprechend bin ich bei 63 Gegenpunkten mit der Defensivleistung meiner Mannschaft natürlich sehr zufrieden.“  

Phoenix Hagen: Octeus (15), Gilmore (4), Leufroy (4), Geske (6), Aminu (4), Lodders (5), Spohr (22), Grof (2), Pechacek (7), Baumann.

Wiha Panthers Schwenningen: Lewis (16), Brandon (9), Loh, Borekambi (6), Karamatskos, Moore (12), Friederici, Bacak (15), Mikulic (5).

 

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