EYBL-U14-Team hat in Warschau tapfer gekämpft

Es war ein lehrreiches Wochenende für Stanley Witt, Alex Nolte und die tapferen U14-Jungs, die sich vom 29.11.-1.12.2019 in Warschau zum ersten Mal internationaler Konkurrenz bei einem European Youth Basketball League Turnier gestellt haben. Leider ist das Team ohne einen Sieg nach Hause gekommen, dafür aber mit einer Menge Erfahrung: „Jeder der Jungs hat sich an diesem Wochenende basketballerisch weiterentwickelt“, ist sich Coach Witt sicher.

Die erste Begegnung gegen Ochota Hutnik aus der Gastgeberstadt Warschau ging für den Turnierverlauf vergleichsweise knapp verloren. Ohne den erkrankten Louis Müller mussten sich die Hagener Jungs 37:55 geschlagen geben. „Dieses Spiel hätten wir gewinnen können. Aber die Jungs mussten sich noch etwas einspielen und das hat letztlich zu lang gedauert, um hier als Sieger vom Platz zu gehen“, weiß Witt.

Etwas deutlicher wurde es im zweiten Spiel gegen BC Tsmoski-Minsk. Louis konnte wieder dabei sein und steuerte auch gleich 12 Punkte hinzu. Körperlich war der Gegner den Hagenern aber im wahrsten Sinne um Längen überlegen und so war in dieser Partie gar nichts zu holen. „Das Team hat super gekämpft. Das Ergebnis spiegelt letztlich wider, dass Kinder gegen Jugendliche angetreten sind“, resümiert Stanley Witt.

Ausgeschlafen ging es am Samstag als erstes gegen BS Ridzene Riga. Das Spiel verlief zunächst auf Augenhöhe und zu Beginn des zweiten Viertels konnten die Jungs vom Trainerduo Witt/Nolte auch erstmal eine Führung zum 22:21 herstellen. Als der Gegner dann jedoch einen 16:0-Lauf hinlegte, ließ man sich zu sehr beeindrucken und verlor ein Spiel, das man durchaus hätte gewinnen können 40:54.

Für die zweite Partie des Samstags braucht es wenig Worte: Die tapferen Hagener stellten sich dem U14-Team vom letztjährigen Euroleague-Sieger CSKA Moskau und unterlagen 36:108. Unzufrieden war Stanley Witt dennoch nicht: „Es war absolut nichts zu holen und die Jungs haben trotzdem niemals aufgegeben. Sie haben trotz der deutlichen Überlegenheit der Moskauer gegengehalten und ihre Sache gut gemacht.“

Zum Abschluss musste man am Sonntagmorgen gegen das einzig andere Team aus Deutschland ran: Die Niners Academy wartete auf das Hagener Team, das nun schon vier anstrengende Spiele und Niederlagen in den Knochen hatte. So endete auch die letzte Partie mit einer Niederlage (27:94).

„Das war wohl das einzige Spiel, in dem die Jungs sich etwas hängen lassen haben. Nach dem Turnierverlauf kann man das vertreten. Wir hatten uns vorgenommen, jedes Spiel einzeln zu betrachten und den Fokus auf unsere Entwicklung zu legen. Jedes Kind sollte etwas aus dem Turnier mitnehmen, egal, ob Sieg oder Niederlage. Mental und physisch waren die anderen Teams einfach 1-2 Jahre weiter, was es für uns sehr schwer gemacht hat. Trotzdem möchte ich ein positives Feedback ziehen. Kein Spieler hat jemals aufgegeben und wir haben gesehen, dass wir technisch durchaus mithalten konnten. Jetzt werden wir weitermachen und den Jungs Zeit geben, sich vor allem körperlich weiterzuentwickeln“, schlussfolgert Stanley Witt.

Als besten Spieler des Turniers haben die gegnerischen Coaches Julius Zacharias gewählt. Weiter geht es für die EYBL-Jungs von 23.-26. Januar 2020 in Riga.

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