Erste Heimniederlage nach 79 Tagen

SPIELTAG 28 | Jena zu stark aus der Distanz (17/31 Dreier) / 1.109 Zuschauer in der Krollmann Arena sehen neue persönliche Saisonbestleistung von Marcel Kessen (29 PTS) / Harris „Jena hatte immer eine Antwort parat, wenn wir gerade etwas Schwung aufnehmen konnten.“

Das sagt…


Chris Harris (HC Phoenix Hagen):

“Es war gut zu erkennen, dass beide Mannschaften nach harten Spielen zwei Tage zuvor völlig kaputt waren. Umso wichtiger und schöner war es, dass die tolle Kulisse in der Halle uns zusätzliche Energie gegeben hat - das tat wahnsinnig gut. Leider hatte Jena immer eine Antwort parat, wenn wir gerade etwas Schwung aufnehmen konnten, wobei Domenik (Reinboth) seinen Jungs auch sehr gute Lösungen mit an die Hand gegeben hat.“

Domenik Reinboth (HC Medipolis SC Jena):

“Ich mag Hagen, vor allem die Stimmung in der Halle - die nach Jena meiner Meinung nach zweitbeste der ganzen Liga. Nach unserem undankbaren Spiel gegen Kirchheim bin ich sehr stolz darauf, welchen Kamp wir heute haben abliefern können. Es ist uns gelungen die Physis von Hagen anzunehmen und so aus einer guten Verteidigung heraus im Angriff zügig unsere freien Schützen finden.“


Phoenix Hagen - Medipolis SC Jena  87:99
(28:27 | 21:29 | 20:25 | 18:18)


Phoenix Hagen:

Occeus (8), Giese (12/2 Dreier), Kessen (29/4, 7 Rebounds), Daubner (2), Ward (8/2), Penteker (dnp), Moore (15/2), Moreaux (8), Baumann (5)

Medipolis SC Jena:

Lacy (12/2), Simmons (16/3), Chapman (13/1), Plescher (15/4), Rodrigues (4), Bank (1), Thomas (8/2), Haukohl (10/1), Herrera (8), Radojicic (12/4)


Endlich wieder vierstellige Zuschauerzahlen in der „Ischehölle“, ein stehendes Publikum bis zu den ersten Hagener Punkten - durch einen Dreier von Eigengewächs Marcel Kessen. Ein wenig Ablenkung von all den Dingen, die dieser Tage das Weltgeschehen bestimmen. Und ein „Feuervogel“ Felix, der in der Auszeit eine Regenbogenfahne mit der großen Aufschrift „Peace“ schwenkt. Es gab so viel an diesem Abend, das Gänsehaut-Potenzial hatte. Einzig das sportliche Ergebnis wollte nicht passen.

Die Gäste aus Jena erwiesen sich ob ihrer starken Dreierquote (17/31, 54,8 Prozent) als offensiv zu effizient, um ihnen an diesem Sonntagnachmittag Einhalt gebieten zu können. Allein im dritten Viertel versenkten die Wissenschaftsstädter starke sechs ihrer acht Würfe von „Downtown“.

Phoenix wehrte sich nach Kräften, fand aber zu selten wirklich Zugriff aufs Spiel, um den Gästen Einhalt gebieten zu können. So blieb letztlich auch die Galavorstellung von Marcel Kessen unbelohnt, der mit 29 Zählern einen neuen persönlichen Saisonbestwert auflegte. Der Hagener Jung’ traf dabei 57,1 Prozent seiner Dreier (4/7), griff sich sieben Rebounds und ging mit dem mannschaftsübergreifend höchsten Effektivitätswert vom Feld (29).

Weiterhin verzichten musste Coach Harris wie schon in Vechta auf CJ Walker (Fuß) und Dominik Spohr. Letzterer wird zu Wochenbeginn wieder in das Mannschaftstraining einsteigen.




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