Foto: Christian Becker

Dreckig. Hässlich. Glücklich. Verdient.

SPIELTAG 27 | Moreaux und Moore mit neuen persönlichen Bestleistungen / Ehrung von RASTA-Jugendtrainer Hanno Stein durch Maja Grothe / Harris: „Haben in der Verlängerung nochmal die zweite Luft gefunden“ / Keine 48 Stunden bis zum Heimspiel gegen Jena

Für das am Sonntag, den 6.3.2022, um 17:00 Uhr in der Krollmann Arena steigende Heimspiel gegen Medipolis SC Jena sind maximal 1.886 Zuschauer zugelassen.

Die Begegnung findet unter der „2G+“-Regelung statt. Wichtiger Hinweis in diesem Zusammenhang: Die Testpflicht entfällt für Personen, die nachweislich…

  • geboostert
  • geimpft UND genesen


…sind.

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Das sagt…


Chris Harris (HC Phoenix Hagen):

“Nach einer wirklich starken ersten Hälfte haben wir nach der Pause unseren Rhythmus verloren und in einigen Aspekten viel zu zögerlich agiert. Vielleicht hätten wir die Partie am Ende der regulären Spielzeit noch gewinnen können, doch haben die Jungs sich durch vergebene Freiwürfe nicht demoralisieren lassen und in der Verlängerung die zweite Luft gefunden. Besonders gut hat mir abermals gefallen, wie beispielsweise Marquise (Moore) und Melki (Moreaux) für die auf ihrer Position ausgefallenen Spieler in die Bresche gesprungen sind und Verantwortung übernommen haben.“


RASTA Vechta - Phoenix Hagen  83:92 n.V.
(23:25 | 13:26 | 22:17 | 19:9 | 5:16)


Phoenix Hagen:

Occeus (21/3 Dreier, 4 Steals), Giese (6/2), Kessen (14/1, 8 Rebounds), Daubner (2), Ward (8/2, 10 Rebounds), Penteker, Moore (26/2), Moreaux (16), Baumann

RASTA Vechta:

Nelson (12), Washington, R. (dnp), Young (14/1), Ferner (7/1), Lodders, Agee (10), Eberhardt, Washington, J. (7/1), Aminu (13), Purifoy (6/1), Krause (3), Nash (10)


Nach verhaltenem Start bestimmte Phoenix über die eigene Offensive schnell das Tempo der Begegnung. Vechta hingegen haderte vor allem mit dem Wurf von außen, so dass Hagen zügig einen zweistelligen Vorsprung etablieren und in der Folge eine 51:36-Führung mit in die Kabine nehmen konnte. Ab dem dritten Viertel mehrten sich bei den Harris-Schützlingen jedoch unnötige Fehler, wodurch RASTA die Comeback-Tür einen Spalt weit aufgestoßen wurde - und der selbsternannte „geilste Club der Welt“ eintrat. Besonders auf de Zielgeraden blieben zahlreiche Gelegenheiten ungenutzt, die Weichen auf Sieg zu stellen, stattdessen bekamen die Hausherren sogar den letzen Wurf, der jedoch sein Ziel verfehlte.
In der Extraschicht war es dann allerdings an den „Feuervögeln“, in Form eines 12:2-Laufs schnell für klare Verhältnisse zu sorgen und den Auswärtscoup unter Dach und Fach zu bringen.

Eine starke Vorstellung bot der in den letzten Wochen immer besser werdende Melki Moreaux. Der Forward machte sich bereits in der ersten Hälfte als Aktivposten verdient und markierte schon vor dem Seitenwechsel mit elf Zählern einen neuen persönlichen Saisonbestwert.

Doch der Hamburger war nicht der einzige Phoenix-Akteur, der statistisch wertvoll in Erscheinung trat. Der in die Starting Five aufgerückte Marquise Moore entpuppte sich für Vechta als echtes defensives Problem. Der Amerikaner suchte immer wieder aggressiv den Zug zum Brett, zog dabei satte sieben Fouls und setzte sich am Ende des Abends mit 26 Punkten auch noch die Topscorer-Krone auf (60,0 Prozent Feldwurfquote, 9/15).

Einen kollektiv rabenschwarzen Tag erwischten die Gastgeber aus der Distanz. RASTA hielt munter von „Downtown“ drauf, traf von 28 Versuchen jedoch nur deren vier (14,3 Prozent). Bei Phoenix fanden immerhin 34,5 Prozent aller von jenseits des Perimeters auf die Reise gebrachten Würfe ihr Ziel (10/29).

Gegen Vechta musste Coach Harris abermals auf zwei seiner Schützlinge verzichten. CJ Walker war im Laufe der Trainingswoche mit dem Fuß umgeschlagen und musste daraufhin pausieren, Kapitän Dominik Spohr fehlte ob des Trainingsrückstandes nach überstandener, hartnäckiger Magen-Darm-Erkrankung sowie Corona-Infektion noch das medizinische „Go“ für eine Rückkehr aufs Feld.

Vor der Partie wurde RASTAs JBBL-Trainer Hanno Stein für seine Arbeit in Vechta mit dem „Matthias Grothe-Award“ ausgezeichnet. Die Übergabe erfolgte durch Maja Grothe, der Witwe des 2017 viel zu früh von uns gegangenen Matthias Grothe.

 


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