Die Feuervögel haben Rechnungen zu begleichen

Die Spiele gegen Karlsruhe scheinen in der Vergangenheit unter keinem guten Stern gestanden zu haben. Phoenix Hagen musste sich seit Wiederbeginn in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA den PS Karlsruhe LIONS gleich fünf Mal geschlagen gegeben. Zuletzt gingen die Punkte nach einer knappen 83:84-Niederlage an die Löwen. Am Samstag, 29. Februar 2020, hat man nun die Chance, der Serie ein Ende zu setzen: Sprungball gegen Karlsruhe ist um 19 Uhr in der Krollmann Arena. Spieltagssponsor ist die Allianz Agentur Matthes und Soltan.

Für Chris Harris und seine Jungs könnte die Ausgangslage deutlich entspannter aussehen. Doch durch den Ausfall von Jannik Lodders und den jüngst am Meniskus operierten Joel Aminu fehlen zwei Stammkräfte im Kampf um einen sicheren Playoff-Platz. Die Rückkehr von Joel wird frühestens in vier Wochen erwartet und auch Janniks Fingerverletzung wird sich noch etwas ziehen. „Am Samstag wird uns daher Emil Loch unterstützen. Daniel Zdravevski wird für BG Hagen im Einsatz sein“, erklärt Harris.

Die PS Karlsruhe LIONS werden seit Anfang des Monats von Interimscoach Drazan Salavarda und Co-Trainer Samuel DeVoe trainiert, die an der Seitenlinie den beurlaubten Ivan Rudez ersetzen. Dass so ein Trainerwechsel häufig zu starkem Aufwind führen kann, beweist nicht nur die Geschichte von Phoenix Hagen. Zwar gingen die letzten beiden Spiele der Karlsruher auch unter neuer Führung verloren, in der Spielpause um Karneval hatten Headcoach und Team aber sicher genügend Zeit, sich aufeinander einzustellen und an Taktik und Performance zu feilen.

Es ist davon auszugehen, dass Karlsruhes Routiniers Maurice Pluskota und Orlando Parker es den Hagenern mit ihrer unbequemen Spielweise wie gewohnt schwer machen, und auch Ex-Feuervogel Jeremy Dunbar Vollgas geben wird, um sein Team vor dem Abstieg zu retten. Topscorer der Lions ist aktuell Nachverpflichtung KC Ross-Miller, der im Schnitt 13,5 Punkte versenkt und 6,5 Assists gibt.

Phoenix Hagen Headcoach Chris Harris: „Das Karlsruher Team hat sein Gesicht seit unserem letzten Aufeinandertreffen zwar stark verändert, dennoch bleibt die Aufgabe für uns ähnlich. Sie werden uns mit viel Athletik und Physis entgegentreten und werden unsere Toughness fordern. Es muss uns gelingen, ihnen das Tempo zu nehmen und gerade jetzt mit unserem dezimierten Kader muss wirklich jeder alles abrufen. Die Tabelle mag eindeutig aussehen, aber wir stehen definitiv vor einer schwierigen Partie. Ich hoffe, dass uns unsere Fans am Samstag genauso großartig unterstützen wie gegen Paderborn – das war mal wieder einsame Spitze."

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