Den Feuervögeln steht NRW-Derby ins Haus

Der 13. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA hält für die Feuervögel das zweite NRW-Derby der Saison bereit: Am Samstag, 8. Dezember, ist um 19 Uhr Sprungball gegen die Uni Baskets Paderborn in der Krollmann Arena. Diese Begegnung zieht schon traditionsgemäß viele Zuschauern an, zudem hat Hallen-Namensgeber Udo Krollmann für das Spiel am Samstag 200 Tickets für Hagener Schulen und Vereine zur Verfügung gestellt. Einer gewohnt guten Stimmung steht also rein garnichts im Wege.

Phoenix-Headcoach Chris Harris wird am Samstag auf seine erste zehn und Emil Loch zurückgreifen können. Die Perspektivspieler Max Fouhy und Jonah Bredt werden am Wochenende für den SV Haspe 70 auf Korbjagd gehen und Tobi Wegmann für die BG Hagen. „Wir befinden uns aktuell natürlich noch in einem Prozess, entwickeln Konturen, sind aber noch lange nicht da, wo wir einmal hin möchten und stehen noch am Anfang einer neuen Entwicklung. Ich denke aber, dass es am Samstag durchaus schon etwas sauberer aussehen wird und wir eingespielter sind. Wir wollen uns von Woche zu Woche weiterentwickeln“, sagt Coach Harris.

Mit den Uni Baskets Paderborn kommt der aktuell Tabellenelfte in die Volmestadt. Das Team von Cheftrainer Ulli Naechster ist mit 5 Siegen und 7 Niederlagen fast auf Augenhöhe der Feuervögel, die nach dem Sieg in Nürnberg sechs Siege und sechs Niederlagen verbuchen. Die Paderborner sind bereits in der Pre-Season gegen Hagen angetreten und unterlagen 78:93. Doch das damals bis auf wenige Ausnahmen neu zusammengestellte Team hat sich inzwischen gut eingespielt und kann Phoenix Hagen sicherlich gefährlich werden. Eine gute Teamleistung und gleich mehrere Akteure, die hochprozentig scoren, machen das Paderborner Spiel aus. Vorne ran US-Guard Joseph Benziger, der zur Saison 18/19 vom College zu den Uni Baskets gestoßen ist. „Er ist ein Rookie der sehr gut aufspielt und von seinem Spielwitz profitiert“, beschreibt Phoenix Headcoach Chris Harris den Paderborner Topscorer und ergänzt: „Gut besetzt sind sie aber auf allen Positionen. Mit dem jungen Seifert und dem erfahrenen Buntic auch unter dem Korb. Das Team ist nicht ohne. Paderborn wird ein unangenehmer Gegner sein, sie haben nur einen Sieg weniger als wir uns schnuppern auch an den Playoff-Plätzen, nachdem sie in der letzten Saison hinter ihren Erwartungen geblieben sind. Fast das ganze Team wurde getauscht, nun schießen sie die meisten Dreier der Liga pro Spiel. Gegen so ein Team kann man schnell 10 hinten liegen, aber auch wieder herankommen.“

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