Bislang sieglose Drachen kommen nach Hagen

Der vierte Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA findet für die Feuervögel am Mittwoch, 9. Oktober, um 19.30 Uhr in der heimischen Krollmann Arena statt. Zu Gast sind zu diesem eher ungewöhnlichen Termin die Artland Dragons aus Quakenbrück. Vor der Partie präsentier Bestsellerautor Thomas Pletzinger sein Buch "The Great Nowitzki" um 18 Uhr im Businessclub und um 18.45 Uhr im Foyer der Krollmann Arena.

Bislang ist dem Team von Florian Hartenstein und Tuna Isler ein Sieg verwehrt geblieben. Beim Heimauftakt gegen die Tigers Tübingen (59:74), bei den Nürnberg Falcons (95:81) und letztes Wochenende, zu Hause gegen Heidelberg (88:94), regnete es leider Niederlagen. Gegen Heidelberg war jedoch bereits eine Leistungssteigerung zu sehen, die den Quakenbrückern sogar noch eine Verlängerung bescherte, in der sie aber letztlich mit einem 6-Punkte-Rückstand unterlagen. Ähnlich wie bei den vorherigen Partien der Feuervögel, waren unter anderem zu viele Turnover das Problem der Dragons. Wer diese Schwäche am Mittwoch besser in den Griff bekommt, hat sicherlich die besseren Siegchancen.

Verstärkt haben sich die Artländer in dieser Saison mit Center-Routinier Robert Oehle (~10,7 Punkte/5 Rebounds), der nun gemeinsam mit Jonathan Malu und Paul Abrecht die Big-Men-Riege der Dragons stellt. Der US-Import Kevin Bracy-Davis wurde bereits nach Spiel Nummer eins gegen den Shooting Guard Malik Dunbar getauscht, der sich mit durchschnittlich 15 Punkten in seinen ersten beiden Spielen als Topscorer unter Beweis stellte. Weiterhin wird Ex-Feuervogel und Teamältester, Chase Griffin, es den Hagenern wie immer nicht leicht machen: Er profitiert von jahrelanger Ligaerfahrung und seinem starken Wurf.

Das Team von Chris Harris und Alex Nolte freut sich auf das zweite Spiel vor heimischer Kulisse und ist hochmotiviert, den Fans endlich den ersten Heimsieg des Jahres zu schenken.

Phoenix Hagen Assistant-Coach Alex Nolte: „Wir haben uns in der kurzen Vorbereitungszeit sehr auf uns konzentriert und darauf, die Bälle am Mittwoch festzuhalten und Turnover zu vermeiden. Wir müssen ans Laufen kommen und auch einfachere Würfe bekommen. Mittwoch wird sicherlich auch Javon wieder mehr gefordert sein, der es gegen die kleine Aufstellung der Paderborner schwerer hatte. Die Dragons hatten im letzten Spiel etwas Verletzungspech, wir gehen aber davon aus, dass sie vollständig anreisen werden.“

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