1.300 / 2 / 1

SPIELTAG 2 | Die Fans sind zurück! Zur Heimpremiere von Phoenix Hagen kamen 1.300 Zuschauer in die Krollmann Arena und verwandelten die Halle gegen Aufstiegsaspirant RASTA Vechta in ein stimmungsvolles Tollhaus / Das 83:57 gegen die Niedersachsen war nach dem 78:63-Sieg in Schwenningen der zweite Sieg in Folge / Gleichzeitig war es der erste Erfolg im sechsten Anlauf gegen den selbsternannten „geilsten Club der Welt“ (Bilanz seit 2017)

Phoenix setzte die Gäste von Beginn an mit galliger Verteidigung unter Druck und zwang Vechta vor allem zu Abschlüssen aus der Distanz. Im ersten Viertel wollte der Dreier bei RASTA noch überhaupt nicht fallen, am Ende der Partie hatten gerade einmal zehn von 36 Versuchen ihr Ziel gefunden (27,8 Prozent Trefferquote). Die „Feuervögel“ brauchten bei gleicher Anzahl an Treffer merklich weniger Würfe (10/24, 41,7 Prozent).

Knapp an einem Double-Double vorbei schrammte Marcel Kessen, der mit 20 Punkten und acht Rebounds vom Feld ging. Dabei erzielte der Center allein zwölf Zähler nach dem Seitenwechsel, womit er den vorentscheidenden Hagener Lauf im dritten Lauf maßgeblich befeuerte.

Zur Pause hatte Phoenix bereits mit 37:23 die Oberhand, sorgte mit vier erfolgreichen Dreiern im dritten Abschnitt allerdings dafür, dass sich jeglicher Vechtaer Gedanken an ein Comeback verflüchtigten (59:35, 29. Minute). So blieb auf der Zielgeraden sogar noch Zeit für ein paar optische Highlights: Javon Baumann nahm seinen Gegenspieler mit aufs Poster, Karrington Ward schraubte den Vorsprung mit einem amtlichen „360“ auf den Höchststand des Abends (81:50, 38. Minute). Der Rest ging im Jubel und den Sprechchören des Publikums unter.

So kam unter anderem Marquise Moore in den Genuss einer langersehnten „Humba“, die er nach seinen 19 Punkten und neun Assists merklich genoss.

Das sagt…


Chris Harris (HC Phoenix Hagen):


„Wir haben gezielt versucht Vechtas Schwachstellen anzugehen, wollten dies aber aus einer soliden Verteidigung heraus tun. Das Publikum hat so viel Leidenschaft und Energie versprüht, dass wir auch schwierige Phasen im Spiel überstehen konnten. Immer, wenn RASTA die Intensität erhöht hat, haben wir mit unserer erarbeiteten Kultur und Härte dagegen gehalten.“

Derrick Allen (HC RASTA Vechta):


„Unser Angang ist es immer, den Gegner bei unter 80 Punkten zu halten. Das ist uns heute nicht gelungen, da wir defensiv zu viele Lücken geboten haben und Hagen immer wieder bis ans Brett gekommen ist. Durch die wenigen klaren Stopps konnten wir zu selten in Transition nach vorn gehen und schnelle oder hochprozentige Abschlüsse generieren.“

Phoenix Hagen - RASTA Vechta  83:57 (17:13 | 20:10 | 25:17 | 21:17)


Phoenix Hagen:
Occeus (8/2 Dreier), Giese (3/1), Kessen (20/3, 8 Rebounds), Daubner (0), Ward (15/1), Penteker (0), Spohr (3/1), Moore (19/2, 9 Assists), Moreaux (9), Baumann (6)

RASTA Vechta:
Pruitt (0), Young (6/2), Ferner (5), Smit (0), Lodders (4), Eberhardt (11/3), Hundt (2), Onyeijaka (0), Geu (3/1), Purifoy (22/4), Searcv (0), Krause (4)


Bilanz (seit 2017)

 

Siege1
Niederlagen5
in Hagen1 - 2
in Vechta

0 - 3



 

 

BLEIB AM BALL

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